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„Girl meets Guitar”: Kongeniales Duo beim Jazzclub Jülich

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„Girl meets Guitar”: Das Duo bestehend aus Sabine Kühlich und Adam Rafferty gastiert am 25. März beim Jazzclub Jülich.

Jülich. „Girl meets Guitar” ist das Motto des neuen Duos von Sabine Kühlich (Gewinnerin der „Shure Vocal Competition” in Montreux) und dem New Yorker Gitarrenvirtuosen Adam Rafferty. Diese einzigartige Kombination stellt der Jazzclub Jülich am Freitag, 25. März, 20 Uhr, im Technologiezentrum Jülich, vor.

Der Eintritt kostet 8 Euro, 5 Euro ermäßigt. Karten sind im Vorverkauf im Musikstudio Comouth, Große Rurstraße 72, erhältlich. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Nichts ist vor dem kongenialen Duo und ihrem munteren Mix aus Jazz, Groove, Percussion, Songs, Pop, Hip Hop, Bossa-Nova-Saxophon sicher: Sonny Rollins Solo oder eigene Samba auf Japanisch. Einen ganz eigenen Zauber zwischen Groove und Melancholie, Charme und Witz erhalten Titel wie „Sweet Dreams”, „Fifty ways to leave your lover”, Lateinamerikanisches oder Paolo Conte, Fanta4 oder Sade bei „Adam and Sabine”. So entsteht ein Fun-Programm mit Tiefe - „performed” mit jeder Menge Swing, Pop und Soul.

Im heißen New Yorker Sommer 2008 feilte die Sängerin und Komponistin mit „Mr. Groove” Adam Rafferty aus Harlem am ersten gemeinsamen Album. Dass die leidenschaftliche Sängerin Weltformat hat, zeigte das letzte Jahr. Sabine Kühlich räumte den ersten Platz und den Publikumspreis des „Shure Jazz Voice” ab und ließ damit die internationale Konkurrenz (LA Platz 2, NY Platz 3) hinter sich.

Eine Woche später in New York traf sie den Fingerpicking-Gitarristen Adam Rafferty um mit ihm einen Sommer lang durch die pulsierende Musikszene Manhat- tans zu tauchen. Es entstanden erste Recordings in Brooklyn, Gigs in Clubs und Bars zeigen die Spielfreude, ja Kongenialität beider Musiker.

Adam Rafferty - geboren und aufgewachsen in Harlem (Gitarre, Mouthpercussion, Beatbox, Gesang) - hat New York von seiner rauen Seite kennengelernt. Mit 12 spielte er Hardrock, wurde mit 15 um die Gage vom ersten Gig geprellt, landete mit 18 als Rapper auf einer goldenen Schallplatte und spielte sich seinen Weg durch Manhattans U-Bahn-Stationen bis hin zu renommierten Jazz-Clubs. Swing und Groove führten ihn durch die Welt auf Tourneen mit Dr. Lonnie Smith und The Bennie Wallace Quartet.

Er ist gefragter Sideman und produzierte drei eigene Jazz-Alben. Seit zwei Jahren ist er solo auf Festivals von Kalifornien bis Europa unterwegs. Seine CD „Gratitude” erweitert das Repertoire deutlich in Richtung Stevie Wonder oder Michael Jackson bis hin zu großartigen Country-Songs. Die gerade erschienene Lern-DVD „How to play Stevie Wonder Songs” und „Easy-II-V-I-Soloing” als auch seine Beliebtheit auf Youtube sprechen Bände: Ein Lächeln im Gesicht, den Groove im Körper und hochkonzentrierte Begeisterung sind Adams Markenzeichen.

Es war schon eine Sensation, als der Shure-Preis ausgerechnet an eine Deutsche ging. Sabine Kühlich - die Multiinstrumentalistin aus Köln (Gesang, Perkussion, Altsaxophon, Saxophon, Whistling) - überzeugt nicht nur in Montreux. Drei CDs mit einer musikalischen Vielfalt zwischen eigenen Jazz-Kompositionen, zeitlosem Swing, Bossa-Nova-Saxophon und Chanson führten sie durch Europa, nach Südost-Asien, Brasilien und in die kritische Hörerschaft der kleinen New Yorker Clubs. Jazz und Komposition hat sie in Amsterdam und New York studiert, nun lehrt sie am Conservatorium Maastricht.

Sie hält Workshops und tourt mit der Bebop-Legende Sheila Jordan durch Europa - das musikalische Spektrum von Sabine Kühlich reicht weit. Patty Austin lobt ihr „außergewöhnliches Feeling für Swing und Scat-Gesang”. Barry Harris bescheinigt knapp: „perfect timing”.

In der einstündigen Fernsehsendung Scobel diskutierte sie mit deutschen Jazzgrößen über Improvisation.
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