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GHS Inden geht neue Wege bei der Berufswahl-Information

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Von links nach rechts: Frank Mürkens, Brigitte Schmitz, Birgit Hamacher-Breuer, Regine Fischer, Schulleiter Jürgen Rudig. Foto: Schule

Inden. Fest verankert im Schulprogramm der GHS Inden ist die Berufswahlvorbereitung der Schülerinnen und Schüler. Zielgerichtet wird dabei besonderer Wert auf eine umfassende, praxisorientierte und möglichst individuelle Betreuung, Beratung sowie Vorbereitung bereits ab dem 5. Schuljahr gelegt.

Schon seit vielen Jahren nehmen unterschiedlichste Firmen aus der Region gerne Schulabgänger der Hauptschule Inden als Auszubildende auf, weil bekannt ist, dass die Schüler an dieser Schule sehr gut beim Übergang zwischen Schule und Beruf begleitet und vorbereitet werden.

Den sich stetig ändernden Entwicklungen und Anforderungen der Wirtschaft und auch Gesellschaft muss allerdings insofern Rechnung getragen werden, dass bestehende Konzepte ständig überdacht und angeglichen werden müssen.

So erfindet die GHS Inden diesbezüglich ”das Rad” zwar nicht neu, passt aber ”die Speichen des Rades” neuen Entwicklungen an, ergänzt und erweitert sie.

Zu den bestehenden Bausteinen des Berufswahlkonzeptes gehören die Praktika in den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10, außerschulische Maßnahmen wie z.B. Berufsorientierungstage im 9. Schuljahr, Betriebserkundungen, Komm auf Tour, Schnupperpraktikum, Besuch des Handwerkermarktes in Simmerath usw., konkrete Unterrichtseinheiten in nahezu allen Fächern, der Berufswahlpass ab dem 7. Schuljahr und die BUS - Klasse, die von Schülerinnen und Schülern besucht wird, die aus mannigfachen Gründen kaum Chancen auf einen Hauptschulabschluss haben. Diese Schüler besuchen ganzjährig einen Betrieb ihrer Wahl an zwei festgelegten Tagen pro Woche und werden an den anderen drei Tagen in der Schule hauptsächlich in den Kernfächern unterrichtet.

Betriebe nehmen diese Möglichkeit immer mehr wahr, weil sie so die Schüler und deren Fähigkeiten wesentlich besser kennen lernen können. Dadurch erhalten viele Schüler dieser Klasse einen Ausbildungsvertrag, da sie dieses sehr nahe an die tatsächliche Arbeitswelt orientierte Schuljahr häufig gerne und erfolgreich absolvieren.

Als weitere wichtige Bausteine dienen Partnerschaften z.B. mit der Firma Löwenkamp aus Inden-Pier, der Arbeitsagentur für Arbeit, die den engagierten Berufsberater Herrn Boettcher und das BIZ in Düren zur Verfügung stellt, das regelmäßig besucht wird sowie anderen externen Partnern wie das Sozialwerk Dürener Christen,Ê Pfarrgemeinde Inden, RWE / Rheinbraun, Berufskolleg Düren und Jülich usw. sowie mit ehemaligen Schülern und natürlich den Eltern.

Die Bausteine sind nicht als starres System zu verstehen, sie werden immer bei Bedarf aktualisiert, verbessert und erweitert. Zusätzlich sollen kurzfristig Vorhaben realisiert werden, die ebenso die Berufswahlvorbereitung optimieren sollen. Unter anderem ist ein Berufsorientierungscamp für die 8. Jahrgangsstufe geplant sowie die Möglichkeit, Menschen zu interviewen, die bestimmte Berufe ausüben und über entsprechende Erfahrungen verfügen.

Als zentrale Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern soll das BOB ( Berufsorientierungsbüro) dienen, das bald seine Pforten öffnen wird. Das Besondere des BOB wird die technische Ausstattung und wohnliche Atmosphäre sein, die die Schüler beim Arbeiten motivieren wird. Betreut wird dieses Büro von zwei Kolleginnen mit Zusatzqualifikationen, dem Berufswahlkoordinator und der Sozialpädagogin der Schule.
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