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Gewonnen und nicht so recht zufrieden

Von: tm
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Einer der starken Akteure, gefürchtet für seine Kopfballstärke und Lauffreudigkeit: Kelly Ayuja im Duell mit einem Viktoria-Spieler. Foto: Król

Jülicher Land. Der eine Trainer sprach von Präsenten für das kommende Fest, der andere konnte seinen Unmut kaum verbergen. Obwohl Borussia Freialdenhoven und Germania Lich-Steinstraß achtbare Ergebnisse erzielten, waren die Teamchefs nur mäßig zufrieden.

Borussia Freialdenhoven. „Wir haben denen dicke Ostereier geschenkt,” meinte Winnie Hannes nach Abpfiff. Zweimal waren seine Spieler in Führung gegangen (3., 53.), und zweimal (43., 65.) konnten die Gastgeber der SF Troisdorf ausgleichen. „Die Troisdorfer werden manchem noch Probleme bereiten. Die haben sich in der Winterpause mächtig verstärkt. Ich wusste das und hatte die Mannschaft darauf eingestellt.”

Hannes ärgerte sich über nur einen Punkt, zumal die Borussia in der zweiten Halbzeit noch klare Chancen (76.) hatte. Aber: „Wir hatten einfach nicht die Form der letzten Spiele. Deshalb geht die Punkteteilung auch voll in Ordnung.”

Angesichts von zwei weiteren Heimspielen hat der Borussia-Coach sich eine gute Ausgangsposition für die englische Woche geschaffen.

Germania Lich-Steinstraß. Nach 90 Minuten schickten die Hausherren die Gäste von Viktoria Köln mit 3:1 nach Hause. Dennoch kam beim Trainer nur mäßig Freude auf. „Von der Höhe her war mir das heute viel zu wenig,” grantelte Gerd Daun. „Wir sind fahrlässig mit den Torchancen umgegangen und hätte mehr Dinger reinmachen müssen.”

Dabei hatte die Germania vom Anpfiff an das Spiel in der Hand. In der ersten Halbzeit brachten die Gäste aus der Domstadt keinen einzigen gefährlichen Angriff zustande. Dagegen betrug das Polster von Lich-Steinstraß bereits zwei Treffer (3., 32.).

Nach der Pause erhöhte Klaus Voike mit einem Foulelfmeter (58.) sogar auf 3:0. In der Folgezeit verpasste es die Mannschaft jedoch, Tore zu schießen und vergab etliche klare Chancen. Statt dessen kam die Viktoria zu ihrem Ehrentreffer (86.).

„Die Viktoria hat nur Fußball gespielt, wir haben gekämpft. Wir haben mehr investiert. Nur fußballerisch sind wir nicht zu schlagen. Aber für unser Selbstbewusstsein wären ein paar Tore mehr sicher gut gewesen.”
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