Geschichtsverein ist immer auf Achse

Von: ptj
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Der JGV-Vorstand blickt vor und zurück (v.l.): Stellvertretender Vorsitzender Dr. Eberhard Graffmann, Geschäftsführerin Barbara Scheidt, Vorsitzender Guido von Büren und Schatzmeister Michael Greve. Foto: Jagodzinska

Jülich. Seit nunmehr 15 Jahren resümiert der Jülicher Geschichtsverein (JGV) „zwischen den Jahren” seine umfangreichen Aktivitäten des ablaufenden Jahres. Im Februar will der Vorstand ein Wochenende lang in der Eifel die Zukunft des Vereins diskutieren.

Eine neue Satzung soll auch eine Vorstandserweiterung zur Folge haben. Die gut besuchten Exkursionen und Fahrten in Zusammenarbeit mit wechselnden Veranstaltern führten unter anderem zu Kirchenbauten Gottfried Böhms (Architekt der Rochuskirche) nach Köln, Geldern und Roermond. Letzte Stationen der vierjährigen Besichtigungstour Antwerpener Retabel in der Reihe „Zu Gast in” waren Linnich und Aldenhoven. „Zu Gast” wird der Verein im Mai 2010 im Kulturhaus Landsynagoge in Rödingen sein.

Ausgebucht waren die Dreiländertour „Feste, Festungen und Fenster” und die jeweils mehrtägigen Rundreisen zum Jubiläum „2000 Jahre Varusschlacht” und auf der „Straße der Romantik” in Sachsen-Anhalt zur Ausstellung „Aufbruch in die Gothik”.

Über Bologna, der Geburtsstadt Pasqualinis, will der Verein im April neun Tage lang in der „Ewigen Stadt” Rom „auf den Spuren des Erbprinzen Karl Friedrich von Jülich-Kleve-Berg und des Landschaftsmalers Johann Wilhelm Schirmer” wandeln. Als ein Themenschwerpunkt findet sich „Schirmer in Italien” sowohl in der Vortragsreihe „Mittwochsclub” als auch in diversen Fahrten wieder, so in den für Juli geplanten Ausstellungen „Die multiplizierte Natur. Schirmers Druckgraphik” und „Ein bläulich silbriger Duft der Ferne. Schirmer in Italien” in Bergisch Gladbach und Düsseldorf.

Zweites großes Thema, verbunden mit einer Mehrtagesfahrt, ist das Ausstellungsprojekt „Renaissance am Rhein” im LVR-Landesmuseum Bonn, bei dem auch JGV-Vorsitzender Guido von Büren mitarbeitet. Zwei Tage lang widmet sich der JGV in Kooperation mit dem Opladener Geschichtsverein im Mai der Stadt Essen als „Kulturhauptstadt Ruhr 2010”. Für Anfang Juni haben die beiden Geschichtsvereine als Sahnehäubchen eine Viertagesfahrt zu den Passionsspielen Oberammergau und der Ausstellung „Bayern - Italien” organisiert.

„Sehr viele Ressourcen” sind in das im November erschienene Werk „Das italienische Jülich” geflossen. So wird der nächste Doppelband der Jülicher Geschichtsblätter 76/77 (2008/09) erst 2010 erscheinen. Die Mundartfreunde treffen sich jeden ersten Dienstag im Monat jeweils um 18 Uhr im „Bräustübl” in der Großen Rurstraße.

Die 22. Jülicher Bücherbörse findet am 21. Februar von 11 bis 13 Uhr in der Schlosskapelle statt, die auch Veranstaltungsort für die sieben Vorträge im „Mittwochsclub” ist. Erwähnenswert ist die 150. Auflage im Oktober, wo Georg Mölich vom Landschaftsverband die „Unromantik” des 19. Jahrhunderts in einer Gegenposition zur Romantik „etwas mehr in den Fokus rücken” will.

Die Nutzungstermine für die Bibliothek des JGV in der Kunst- und Geschichtsbibliothek des Museums Zitadelle haben sich laut von Büren inzwischen etabliert, die Einrichtung werde rege genutzt. Eine Online-Recherche ist unter museum-zitadelle.de/bibliothek möglich.
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