Lich-Steinstraß - Germania Lich-Steinstraß hat Chancen für zwei Spiele

Germania Lich-Steinstraß hat Chancen für zwei Spiele

Von: tm
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Lich-Steinstraß. Einen wichtigen 2:0-Sieg im Kampf gegen die Tabellenverfolger landete Germania Lich-Steinstraß bei der SG Germania Burgwart Bergstein. Das Ergebnis war für die Gastgeber ein wenig schmeichelhaft, allerdings offenbarte auch Lich-Steinstraß einige Schwächen.

Graue Haare

„Das ging richtig an die Nerven“, stöhnte Trainer Werner Schönen nach Abpfiff und verwies auf mehr graue Haare. Er freute sich natürlich über den Sieg, beklagte gleichzeitig aber auch die verpassten Chancen. Die Germanen hatten stark begonnen. Björn Schneider scheiterte aussichtsreich in der 12. Minute. Und auch Markus Neubers Elfmeter ging am Tor der Gastgeber vorbei (15.).

Dann erlöste Seyit Ceylan seine Mitspieler und den Trainer mit seinem Treffer, längst überfällig (18.). Danach passierte bis zur Pause nichts Zählbares mehr. „Wir hatten fünf bis sechs 100-prozentige Chancen. Wenn du die nicht nutzt, kann so ein Spiel auch schnell mal kippen.“

Kein Wunder, denn nach dem Seitenwechsel drückte Burgwart Bergstein deutlich aufs Tempo und setzte die Gäste aus Lich-Steinstraß kräftig unter Druck. Die Germania konnte sich in dieser Phase jedoch auf ihren Torhüter verlassen. Robert Gase bewies sich mehrfach als sicherer Rückhalt,d er sienen Kasten sauber hielt.

Und die Germanen besannen sich auf kämpferische Tugenden. „Spielerisch waren wir besser“, betonte Schönen, „aber nach der Halbzeit war auch die Einsatzbereitschaft größer.“ Auf diese Weise erspielte sich Lich-Steinstraß zahlreiche Chancen, allerdings weiterhin ohne Krönung. Erst in der Nachspielzeit erlöste Ali Makki mit seinem Treffer die Mannschaft (90.). Der Stürmer rackerte nach Meinung seines Trainers viel, vergab aber auch zahlreiche sehr gute Möglichkeiten.

Abstiegsdruck

„Der Sieg ist für uns sehr wichtig, weil er besonderen Wert im direkten Vergleich hat.“ Trainer Schönen weiß aber auch, dass die Verfolger auch überwiegend ihre Spiele gewannen. An der Tabellensituation hat sich am Wochenende nicht gravierendes geändert. Der Abstiegsdruck lastet weiter auf den Germanen. Umso wichtiger war der Sieg in Burgwart, der bewies, dass die Mannschaft es aus eigener Kraft schaffen kann.

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