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Germania holt Routinier an Bord

Von: dol
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Bald soll der Ball im Möhnewinkel wieder rollen, darauf freuen sich die Aktiven wie Keeper Julian Barzen (l.) und Thomas Mudrack (2.v.l.) schon. Geplant ist der Start in die Rückrunde für die Karnevalswoche. Foto: hfs

Lich-Steinstraß. Bald ist es im Möhnewinkel soweit: Der Ball in der Landesliga Staffel 2 rollt wieder. Der Starttermin der Meisterschaftsrückrunde fällt allerdings mit einem anderen, für die Lich-Steinstraßer unverzichtbaren Ereignis zusammen – dem Karneval.

Wie Trainer Werner Schönen berichtet, ist für Veilchendienstag die Nachholbegegnung des FC Germania Lich-Steinstraß gegen VfL Vichttal angesetzt, bereits am Freitag der gleichen Woche sollen die Germanen auf heimischem Platz gegen FC Düren-Niederau auflaufen. Ein straffes Programm, wenn denn das Wetter mitspielt und der so witterungsanfällige Platz am Süßkindweg bespielbar ist.

Zuvor wollen Schönens Schützlinge noch einige Testspiele absolvieren, unter anderem nächste Woche Dienstag gegen FC Rot-Weiß Berrendorf, die Mannschaft des Ex-Lich-Steinstraßers Frank Weis, und am Samstag, 22. Februar, tritt man beim Bezirksligisten Viktoria Arnoldsweiler II (16.30 Uhr) an. Unmittelbar vor dem Auftakt des Straßenkarnevals wird am Mittwoch, 26. Februar, noch gegen den Bedburger BV getestet (19.30 Uhr) sowie am Karnevalssamstag um 14 Uhr gegen Alemannia Mariadorf.

Die Testspiele finden aufgrund der schlechten Platzverhältnisse in Lich-Steinstraß allesamt auswärts statt. Mit von der Partie ist dann auch ein Neuzugang, den die Germania in der Winterpause unter Dach und Fach gebracht hat. Der erfahrene Routinier Michael Pier wird das zentrale Mittelfeld verstärken. Den 37-Jährigen kennt Werner Schönen noch aus der gemeinsamen Zeit beim FC Rurdorf, danach war Michael Pier unter anderem bei Germania Dürwiß, Westwacht Aachen und zuletzt bei Viktoria Koslar aktiv. Bereits im Testspiel gegen DJK FV Haaren, das die Lich-Steinstraßer mit 2:0 für sich entscheiden konnten, kam Pier zum Einsatz.

Gerne hätte Werner Schönen noch zwei bis drei weitere Transfers getätigt, doch die klamme Situation der Vereinskasse gab einfach nicht mehr her. Doch der Coach will nicht klagen. „Dafür, dass wir vor der Saison als erster Abstiegskandidat gehandelt wurden, haben wir uns achtbar geschlagen“, zieht er ein positives Fazit der Hinserie. Allerdings habe seine Mannschaft „locker vier bis fünf Punkte“ liegen lassen. Beispielsweise habe man gegen die Sportfreunde aus Düren nicht verlieren müssen und gegen die Aachener Westwacht war aus Schönens Sicht mehr als ein Punkt drin.

Die bisherigen Testspiele der Wintervorbereitung – bis auf eine 1:7-Niederlage gegen Mittelrheinligist SV Rott – geben Anlass zur Hoffnung, dass man auch die Rückrunde positiv gestalten kann. „Gegen Haaren hatte ich nur elf Mann auf der Bank. Aber die waren auch alle mit vollem Einsatz bei der Sache“, betont Werner Schönen die gute Moral in seinem Team. Gleichwohl ist die Personaldecke zum Rückrundenstart dünn. Nach wie vor plagen sich Lukas Leipertz (Rückenschmerzen) und Kevin Lenzen (Leistenprobleme) mit langfristigen Krankheitsbildern herum, ebenso Johannes Uerlichs, der nach seinem Kreuzbandriss eben erst wieder mit moderatem Lauftraining begonnen hat. Zumindest kann Schönen mit René Graffi und Sascha Eschweiler auf zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen.

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