Germania hat trotz Niederlage positive Hinrundenbilanz

Von: tm
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Germanen-Trainer Werner Schönen zieht bereits zwei Spieltage vor der Winterpause ein positives Fazit der Hinrunde. Foto: Kròl

Lich-Steinstraß. Nichts zu bestellen hatte Germania Lich-Steinstraß am Wochenende. Spitzenreiter FC Bergheim 2000 hatte zum Tanz gebeten, doch Lich-Steinstraß trottete meist hinterher. „Wir können in so einer Partie nur gewinnen“, hatte Trainer Werner Schönen vor der Begegnung gesagt.

„Wir haben uns zumindest in der ersten Halbzeit gut verkauft“, klang es hinterher deutlich nüchterner. Dabei hatten seine Schützlinge immerhin 45 Minuten den hoch favorisierten Gastgebern getrotzt und nur einen Treffer kassiert, der zudem auch noch unglücklich entstand. Ein verunglückter Schuss von Nouredine Zaanani landete bei Johannes Wenning, der zudem einen überragenden Tag erwischte.

Die Germanen ihrerseits hatten durchaus einige Konterchancen, die Stürmer verlies aber jedes Mal der Mut oder der Glaube an sich selbst. So blieben die Angriffe halbherzig und wurden schnelle Beute der Abwehr. „Wir waren einfach nicht richtig wach“, zog der Trainer Bilanz.

Besonders nach Wiederanpfiff leistete sich Lich-Steinstraß einen Black-out und kassierte in 60 Sekunden zwei Tore, durchaus eine Besonderheit. Erst verwandelte Guiseppe Spitali einen Foulelfmeter, nach dem Wiederanpfiff ging der Ball sofort verloren und Wenning nutzte die Gunst der Stunde zum 3:0 (46.).

Höhere individuelle Klasse

„Danach war alles gelaufen, die Bergheimer haben einfach clever das Spiel verwaltet.“ Trainer Schönen attestierte den Gastgebern die höhere individuelle Klasse und die bessere Technik. Dass ausgerechnet wieder ein Einwechselspieler aus der Reserve den Ehrentreffer schaffte, sprach zumindest für eine gute Moral bei der Germania. Zuvor hatte Wenning zum dritten Mal für Bergheim getroffen.

„Wir mussten wieder zwei aus der Reserve mitnehmen, das sagt doch schon einiges.“ Angesichts von Langzeitverletzten ist die personelle Decke bei Germania Lich-Steinstraß ziemlich dünn geworden. Und die Saison steuert erst auf ihre Halbzeit zu. „Ich bin mit der Hinrunde sehr zufrieden“, freute sich Schönen, der den Aufsteiger im Sommer übernommen hatte, dennoch und darf nach der nächsten Partie zufrieden in die Winterpause gehen.

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