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Gemeinsam in der Kunst verbunden

Von: dmd
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Gemeinsam für ein weltoffenes Jülich: Dezernentin Doris Vogel, Kirsten Müller-Lehnen, Vorsitzende des Kunstverein Jülich, Anne-Marie Höthker, Vorsitzende Integrationsrat und Beatrix Lenzen, Geschäftsführerin Integrationsrat, (v.l.) planen die Ausstellung „Kunst verbindet“. Foto: Stadt Jülich/J. Huneke

Jülich. Kunst verbindet. Kunst sensibilisiert. Kunst eröffnet neue Spielräume der gegenseitigen Wahrnehmung. Vor diesem Hintergrund plant der Jülicher Kunstverein in Kooperation mit dem Integrationsrat der Stadt eine Ausstellung zum Thema „Kunst verbindet“. Angesprochen sind bildende Künstler unterschiedlicher Herkunftsländer aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei und Fotografie.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Präsentation ist eine Verbindung zu Jülich, sei es durch Wohnsitz, Job oder durch engen Kontakt zum Integrationsrat.

Im Zentrum stehen Künstler mit Migrationserfahrung, die noch wenig Kontakt zur lokalen Kunstszene haben. Etablierte Künstler mit Migrationshintergrund sind als Laudatoren gerne gesehen. Auch Kulturvereine sind eingeladen sich am Rahmenprogramm zu beteiligen.

20 Prozent der Einwohner in Jülich haben einen Migrationshintergrund. Der Jülicher Kunstverein möchte verstärkt auf die Künstler zugehen, sie in die lokale Kunstszene einbinden. Die Kunst kann als Brücke zwischen den unterschiedlichen Kulturen dienen oder das Interesse an den Zuwanderungsgeschichten wecken.

Die Ausstellung ist für den Zeitraum vom 8. September bis zum 1. Oktober geplant. Interessierte Künstler können sich beim Kunstverein bewerben. Die ausgewählten Teilnehmer werden gemeinsam in der Gruppe ein Ausstellungskonzept erarbeiten. „Wenn wir Glück haben, können wir viel voneinander lernen“, sagt Kirsten Müller-Lehnen, Vorsitzende des Kunstvereins und freut sich über die ersten Anfragen.

Als Ausstellungsfläche bietet sich der Hexenturm an, langfristig denkt Müller-Lehnen aber auch an Schulprojekte, Gemeinschaftsausstellungen in leer stehenden Geschäftsräumen und im öffentlichen Raum. Integration lebe von kreativer Teilnahme, dem Vergnügen einander kennen zu lernen und neue Formen der Begegnung zu gestalten, sagt Müller-Lehnen.

Interessierte Künstler senden eine Bewerbung mit Vita zu Ausbildung und Ausstellungsorten sowie Fotos der Arbeiten an den Kunstverein Jülich, Postfach 1909, 52405 Jülich. Bewerbungszeitraum ist der 25. bis 30. März.

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