Titz - Gemeindekindergarten „Zauberwelt” erhält Raum für das Mittagsschläfchen

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Gemeindekindergarten „Zauberwelt” erhält Raum für das Mittagsschläfchen

Von: ptj
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Kindergartenkinder und pädago
Kindergartenkinder und pädagogisches Personal feiern in Titz singend und tanzend den Erweiterungsbau. Foto: Jagodzinska

Titz. Mit mehrsprachigen Begrüßungsliedern und flotten Tänzen drückten Kinder und pädagogisches Personal des Gemeindekindergartens „Zauberwelt” Titz Freude und Dank für ihren neuen Erweiterungsbau aus. Anlass war die Schlüsselübergabe des Jülicher Architekten Peter Bruntsch an den Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen.

Dieser überreichte das überdimensional große Symbol schließlich Gerta Cremers, die die erkrankte Kindergartenleiterin Birgit Kradepohl vertritt. Cremers betonte die Entwicklung eines einst zweigruppigen Kindergartens in ein viergruppiges Familienzentrum und bedankte sich beim Träger, der Gemeinde Titz.

Die aktuell zwölf U3-Kinder halten ihren Mittagsschlaf nun in neuen Schlafräumen. Die beiden angrenzenden separaten Wickelräume bieten neben der notwendigen Hygiene auch „den wichtigen Schutz der Intimsphäre der Kinder”. Zudem wurden für die Jüngsten kleine Tische und Stühle angeschafft. Alle Kinder eroberten den neuen Mehrzweckraum mit Turngeräten und Material im Sturm. Dort können sie nun ihrem Bewegungsdrang folgen. Ein Personalraum und ein für das Abstellen von Kinderwagen geeigneter Nebenraum komplettieren die Innenraumerweiterung.

214 Plätze

Im Außenbereich locken ein neues Klettergerüst und eine Federwippe, ein extra hoher Zaun sorgt für Sicherheit. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 292.500 Euro, davon sind 270.000 Fördermittel. Die Fertigstellung des Rohbaus erfolgte Ende 2010, die Außenanlagen wurden mangels Liquidität erst jetzt fertiggestellt. Insgesamt verfügt die Gemeinde Titz nun über 214 Kindergartenplätze, davon 39 U3 und 175 Ü3-Plätze.

Die geforderte Bedarfsdeckung im U3-Bereich beträgt 35 Prozent ab 2013, bei 117 Kindern sind aktuell 33 Prozent abgedeckt. Weil aber in der „Zauberwelt” nach dem Umbau Kapazität für 18 Plätze geschaffen wurde, könnten die aktuell zwölf Plätze bei Bedarf um weitere sechs erweitert werden. Damit „sind wir mit der U3-Betreuung jetzt am Ziel”, so Frantzen, der in seiner Rechnung auch die sinkenden Geburtenzahlen berücksichtigt.

Den Schwerpunkten Bildung, Zukunft und Familienfreundlichkeit sieht er somit in Zeiten knapper Kassen Genüge getan. Nur im gemeinsamen Miteinander sei nach Bekunden der stellvertretenden Leiterin eine positive Weiterentwicklung der Einrichtung möglich, „damit die Kinder sich hier zu Hause fühlen und von hier aus ihren Weg in die Schule starten können”, betonte sie.
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