Gema-Gebühren: SPD fürchtet um Vereinsleben

Letzte Aktualisierung:

Jülich. Eine für die örtlichen Vereine verträgliche Regelung der Gema-Gebühren fordert die Jülicher SPD. Die GEMA, als staatlich anerkannte Treuhänderin zuständig für die Abführung von Tantiemen an die Urheber musikalischer Werke, plant zum Jahreswechsel eine Gebührenreform.

Und die würde vor allem die Vereine stark belasten. „Unsere Region ist stark geprägt von den vielen Vereinen und Gesellschaften, die ehrenamtlich eine enorme Bereicherung für unser kulturelles Leben vor Ort leisten. Aus diesem Grund können und werden wir es nicht zulassen, dass durch die neue GEMA Gebührenreform Vereins-, Karnevals- oder Schützenfeste unangemessen belastet werden”, so der Fraktionsvorsitzende Harald Garding.

Dieses Vorhaben werde auch durch den neuen SPD Landtagsabgeordneten Peter Münstermann unterstützt, der sich ebenfalls für eine sinnvolle und faire Regelung der Gebühren ausgesprochen habe.

Laut Gema sollen alle Veranstalter gleich behandelt und mit Blick auf Raumgröße und Eintrittsgeld lizenziert werden. Zehn Prozent des Umsatzes aus Eintrittsgeldern sollen als Vergütung für die Urheber angerechnet werden. Kleinere Veranstaltungen bis 500 Quadratmeter und einem Eintrittspreis zwischen drei und sieben Euro sollen demnach günstiger, Galas oder Karnevalsveranstaltungen hingegen erheblich teurer werden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert