Gelungene Umsetzung der „Grüffelo“-Vorlage

Von: brit
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Mit viel Freude und Eifer sangen, musizierten und spielten die Kinder das Musical vom Grüffelo. Unterstützt wurden sie dabei von Ursula Wilden. Foto: B. Sylvester

Jülich. Obwohl der Raum eindeutig zu den größten gehört, die Jülichs Musikschule in ihrem derzeitigen Heim an der Schirmerstraße zu bieten hat, platzte die Aula am Sonntagmittag aus allen Nähten. Eltern, Großeltern und Geschwister wollten sehen und vor allem hören, wie sich die kleinen Hauptdarsteller des Musikschul-Musicals „Der Grüffelo“ auf der Bühne machen.

Eines sei vorweg genommen: Die Kinder aus der musikalischen Früherziehung und vom kleinen Orff-Orchester machten ihre Sache allesamt sehr gut. Was nicht zuletzt auch Ursula Wilden zu verdanken ist. Mit viel Engagement, Mimik und Gestik führte die Musikpädagogin ihre Zöglinge durch die Aufführung.

Wie gebannt hingen die Kinder an ihren Lippen und folgten den Bewegungen ihrer Lehrerin. Mit kindlichem Eifer und viel Begeisterung sangen, spielten und musizierten die niedlich kostümierten Darsteller die Geschichte vom wilden und gefährlichen Grüffelo, die, genau betrachtet, eigentlich die Geschichte einer gewitzten kleinen Maus ist.

Schauermärchen

Fuchs, Eule und Schlange lauern dem Mäuschen im Wald auf. Hinterlistig versucht einer wie der andere das kleine Nagetier in einen Hinterhalt zu locken und zu verspeisen. Mit viel Witz dreht das Mäuschen den Spieß herum, erzählt Schauermärchen vom bösen, giftigen und immer hungrigen Grüffelo, so dass alle ihre Feinde schließlich Reißaus nehmen, am Ende jedoch steht die Maus dem doch eigentlich von ihr erfundenen Untier Aug in Aug gegenüber.

Wer nun aber denkt, ihr letztes Stündlein habe geschlagen, hat nicht mit der Gewitztheit des Mäuschens gerechnet – wie zuvor schon Eule, Schlange und Fuchs führt sie auch den Grüffelo hinters Licht und kann am Ende ganz ungestört Nüsse knacken.

Eine knappe Dreiviertelstunde dauerte die wirklich gelungene Aufführung. Mit anerkennendem Applaus belohnte das Publikum die kleinen Darsteller, doch auch Ursula Wilden, ihre Kollegin Birgit Bergk und Pianistin Olga Hensen bekamen den verdienten Beifall für die engagierte und gelungene Umsetzung der beliebten Kindergeschichte in ein kleines Musical.

Ohne die vielen helfenden Hände von Eltern, die unter anderem den papiernen Wald an die Wand der Musikschul-Aula zauberten und für die Kostümierung ihrer Kinder sorgten, wäre die Aufführung allerdings kaum gelungen, betonte Wilden abschließend.

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