Jülich - Galerie an der Zitadelle: Jazz und Malerei

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Galerie an der Zitadelle: Jazz und Malerei

Von: jago
Letzte Aktualisierung:
2. „Art-Night” der Galerie a
2. „Art-Night” der Galerie an der Zitadelle: Besonders die Hölderlin-Skulptur von Markus Lüpertz zog die Blicke auf sich. Rechts im Bild Galerie-Mitarbeiterin Marion Seigis. Foto: Jagodzinska

Jülich. Mit ihrer ersten „Art-Night” hatten die Inhaber der Jülicher Galerie an der Zitadelle Georg und Marita Luven im vorigen Jahr kulturelles Neuland betreten. Auf Grund der äußerst positiven Aufnahme durch das Publikum veranstalteten die Galeristen nun eine Neuauflage unter dem Motto „Kunst erleben und genießen”.

Mehr als nur eine Untermalung zum Sommer-Kunstevent waren die musikalischen Beiträge. Mit Jazz-Live-Musik verwöhnten Karin Brocks Gesang und das Pianospiel von Frank Heinemann die Ohren der vielen Kunstliebhaber, die sich im Lauf des Abends einfanden. „Zum Besuch einer Vernissage anlässlich der Präsentation der Werke eines einzelnen Künstlers fühlt sich naturgemäß ganz besonders das Publikum mit Präferenzen für eben diesen oder dessen Stilrichtung animiert.

Im Verlauf der Art-Night möchten wir diese Einschränkung umgehen und in zwangloser Atmosphäre mit Freunden und Kunden anregende Gespräche führen”, erläuterte Galerie-Mitarbeiterin Marion Seigis die Idee hinter der Veranstaltung. Die ausgestellten Werke waren von einem außergewöhnlich hohen Niveau, wie man es ansonsten nicht in Städten der Größenordnung von Jülich zu sehen bekommt, sondern eher in Spitzengalerien in Köln oder Düsseldorf.

So waren Werke renommierter deutscher Gegenwartskünstler wie Günther Ücker oder Heinz Mack sowie internationaler Kunstkoryphäen wie Ren Rong oder Christo zu bestaunen.

Ganz besondere Aufmerksamkeit galt einigen Skulpturen von Markus Lüpertz, der wegen seines egozentrischen Auftretens und seines extravaganten Lebensstils auch als „Malerfürst” bezeichnet. Von Lüpertz waren unter anderem die anlässlich der Olympischen Spiele in London geschaffene „Hölderlin”-Figur sowie die dazu gehörigen Ölkreideskizzen und farbigen Entwurfsgrafiken zu sehen.

Das spezifische Galerie-Ambiente lenkte die Aufmerksamkeit der Betrachter eher unbewusst auch auf die ansonsten häufig weniger beachteten Rahmen.

Die Wahrnehmung, dass diese ein Werk in seiner Gesamtwirkung maßgeblich beeinflussen, vertiefte sich in Gesprächen mit dem Spezialistenteam der Galerie an der Zitadelle.
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