Lich-Steinstraß - FVM-Pokal: Germania Lich-Steinstraß verliert gegen SV Rott

FVM-Pokal: Germania Lich-Steinstraß verliert gegen SV Rott

Von: tm
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Mehr als der sehenswerte Treffer von Thoams Mudrack (mit der Nummer 11) sprang bei den Offensivbemühungen der Germania gegen Rott nicht heraus. Foto: Kròl

Lich-Steinstraß. Im Vergleich mit dem Ligakonkurrenten SV Rott zog Landesligist Germania Lich-Steinstraß den Kürzeren. In der ersten Runde des FVM-Pokals schied die Mannschaft mit einer 1:3-Niederlage aus. „Wir haben viel zu billige Tore kassiert“, zog Trainer Jasco Coralic ein schnelles Fazit.

Einerseits erleichtert über die wegfallende Doppelbelastung, andererseits verärgert über die Niederlage, gestand der erfahrene Trainer: „Rott war einfach besser besetzt in der Spitze.“ Ähnlich sah dies auch sein Kollege Jürgen Lipka: „Unsere Offensive war besser.“

Die Germanen wurden nach vier Minuten eiskalt erwischt durch den Treffer von Hasan Er, der gemeinsam mit dem Ex-Lich-Steinstraßer Ersan Kocyigit den Gastgebern das Leben schwer machte. Und das, obwohl Kocyigit nach eigenem Bekunden und dem seines Trainers keinen überragenden Tag erwischt hatte. „Es fehlte die letzte Konzentration, aber nicht nur bei mir“, gestand der Mittelfeldspieler mit Blick auf viele Freunde, die er begrüßen konnte.

Auf dem Rasen machte Rott einen souveränen Eindruck, ließ sich durch die stürmisch angreifenden Hausherren nicht aus der Ruhe bringen und verlegte sich auf blitzschnelle Konter. Das Rezept ging in der 50. und 73. Minute auf, als erneut Er und Frederique Casper trafen. Bei beiden Toren reagierte die Hintermannschaft von Lich-Steinstraß viel zu langsam.

Sehenswert war der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer durch Thomas Mudrack (35.), der mit einem herrlichen Kopfball dem Rotter Keeper keine Chance ließ. Dem Tor zollte auch Trainer Lipka Anerkennung. Das Potential der Mannschaft war dabei gut zu erkennen, während der übrigen Spielzeit jedoch allenfalls in Ansätzen.

Für den SV Rott bedeutete der Sieg ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte. Unter die letzten 16 im FVM-Pokal war der Verein noch nie gekommen. Kein Wunder, dass die Freudentänze anschließend länger als gewöhnlich dauerten.

Für Germania Lich-Steinstraß gilt es nun, alle Kräfte auf die Meisterschaft zu konzentrieren. Erste Gelegenheit dazu hat die Mannschaft am Dienstag, wenn sie beim VfL Vichttal antritt (20 Uhr). Ursprünglich für letzte Woche angesetzt, wegen Unbespielbarkeit des Platzes kurzfristig abgesetzt, tauschte die Germania zur Neuansetzung dort das Heimrecht.

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