Jülich - Funkelnde Leinwand am Jülicher Himmel

Funkelnde Leinwand am Jülicher Himmel

Von: Silvia Jagodzinska
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Aus allen Lagen und in jede Höhe feuerten die Pyrotechniker aus Russland (am Freitag) und Brasilien den Flammenzauber. Die Osteuropäer hatten hauchdünn die Nase vorn. Foto: Günter Jagodzinska

Jülich. Rund 9000 begeisterte Zuschauer verfolgten bei der nunmehr vierten Auflage des „Flammenzaubers” an zwei Tagen den Wettstreit internationaler Spitzenpyrotechniker. Völlig synchron zur Musik schnellen goldene Leuchtpfeile aus allen Richtungen gen Himmel, riesige Funkenkelche in den seltensten Farbnuancen öffnen sich und versprühen ihre glitzernde Pracht.

Feueradler breiten am Boden ihre Schwingen aus, Leuchtstäbchen und aufgehende Glitzersternchen tanzen wilde Kosakentänze oder feurigen Samba in der riesigen funkelnden Leinwand am Himmel über dem Rosengarten im Brückenkopf-Park.

Pyrotechniker Steffen Bräunlich setzte das Szenario mit jeweils 8000 Feuerwerkskörpern und 700 kg Sprengstoff per Fernsteuerung perfekt um. Wunderschön waren sie beide anzuschauen, auch wenn sie gegensätzlicher nicht sein können: Das russische Musikfeuerwerk war geprägt vom Wechsel der Emotionen: Feierlich, fast religiös schien die Interpretation der russischen Nationalhymne, freudig leicht tanzten die Funken zu russischen Volksweisen wie „Kalinka”, eher melancholisch stimmten die Klänge der Balalaika.

Trommeln und Sambamusik prägten die feurigere brasilianische Variante, immer wieder deuteten tanzende Goldfontänen und glitzernde Palmen auf das Land am Zuckerhut hin. Deshalb war die Entscheidung für Russland nur „ein kleiner Wimpernschlag”, wie es Hajo Bülles, stellvertretender Geschäftsführer der Brückenkopf-Park GmbH und gleichzeitig einer der Juroren, auf den Punkt brachte. „Beide Feuerwerke waren mit die besten, die wir hier im Park gesehen haben”, setzte er nach.
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