Für Leseratten: „Offener Bücherschrank“ in einer alten Telefonzelle

Von: Kr.
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Am „Am Welttag des Buches“ eingeweiht: Ein weiterer „Offener Bücherschrank“ in Jülich, hergerichtet von Realschülern. Foto: Kr òl

Jülich. Die Stadt Jülich ist um einen „Offenen Bücherschrank“ reicher – am Marienplatz. Zu verdanken ist dies wieder dem Verein „Offener Bücherschrank“.

An strategisch günstigen Stellen haben die Mitglieder um ihre Vorsitzende Emily Willkomm-Laufs, deren Stellvertreterin Angelika Rütten-Mündel, Schriftführerin Andrea Holzweiler sowie Andrea Esser in den vergangenen drei Jahren seit ihrer Gründung etliche offene Bücherschränke installiert.

Derzeit machen es elf solcher Schränke Leseratten möglich, sich kostenlos mit Nachschub zu versorgen. Das Prinzip ist denkbar einfach und dient zwei Bevölkerungsgruppen. Zum einen sind es die, die gerne lesen, aber vielleicht kein Geld haben, um Bücher zu kaufen. Zum anderen sind die angesprochen, deren Bücherschränke überquellen und die eine sinnvolle Weiterverwendung suchen. Den Bücherschrank nutzen kann aber jeder, der möchte. Der Bücherschrank auf dem Marienplatz und ist leicht ausfindig zu machen. Eine alte Telefonzelle, die Emily Willkomm-Lauffs aufgetan hatte, wurde gründlich gereinigt, instand gesetzt und bunt angemalt.

Für dieses Kunstwerk verantwortlich waren Schüler und Schülerinnen der heutigen Klasse 9a der Realschule Jülich. Andrea Holzweiler hatte durch ihre Tätigkeit im Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Kontakt zum damaligen Referendar an der Realschule Alexander Nelles Kontakt aufnehmen können. Er machte sich mit seinen Schülern an die Arbeit. Die Begeisterung der jungen Leute für dieses Projekt war so groß, dass einige sogar in ihrer Freizeit daran arbeiteten. Der Bauhof der Stadt Jülich half mit bei Transport und Aufstellung. Als Sponsoren engagierten sich die Debeka und die Sparkasse Düren.

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