Jülich - Für den TTC Jülich nahen Wochen der Wahrheit

Für den TTC Jülich nahen Wochen der Wahrheit

Von: Volker Uerlings
Letzte Aktualisierung:

Jülich. Der TTC Indeland Jülich gehört der höchsten deutschen Klasse seit mehr als drei Jahrzehnten an. Jetzt aber steht an einem Wendepunkt. Die „Unabsteigbaren” befinden sich sowohl sportlich als auch wirtschaftlich in der Zwickmühle.

Wenn am Sonntag mit dem Nachholspiel Grenzau gegen Hanau die Rückrunde absolviert ist, belegen die Herzogstädter mutmaßlich Rang 9 und damit einen Abstiegsplatz. Das ist die sportliche Hypothek.

Auch ökonomisch sind die Rurstädter alles andere als sorgenfrei, denn die Verträge mit gleich drei Hauptsponsoren laufen aus. Das bringt die Verantwortlichen in eine missliche Lage, denn sie müssen sich wohl erstmals ernsthaft mit einer Zukunft in der Zweiten Liga auseinandersetzen.

Ende Januar verstreicht die vom Verband gesetzte erste Frist: Der TTC muss nach Frankfurt melden, wo er spielen will. Sechs Wochen später muss er die Unterlagen beibringen, die belegen, dass er die angepeilte Klasse wirtschaftlich packt. Das scheint verdammt schwierig, denn die Gespräche mit den Sponsoren haben noch nicht stattgefunden - mit Indeland, den Stadtwerken Jülich und NetAachen.

Ehrenpräsident und Manager Arnold Beginn ist mit Blick auf eine Zukunft in der Deutschen Tischtennis Liga vorsichtig: „Wir planen auch für die Zweite Liga. Es wäre fahrlässig, das nicht zu tun.”

Dagegen scheint es machbar, den Klassenerhalt sportlich zu schaffen. Zwei bis drei Siege sind dem Team von Trainer Johannes Dimmig in der Rückrunde zuzutrauen. Und da nahen gleich nach dem Jahreswechsel die Wochen der Wahrheit: In vier Heimspielen im Januar und Februar könnte Jülich Fakten schaffen: gegen Grenzau (am 12. Januar), gegen Frickenhausen (29. Januar), vor allem aber gegen die Tabellennachbarn Hanau (12. Februar) und Plüderhausen (28. Februar) sollte was drin sein.
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