Freialdenhoven - Freialdenhovens Achterbahnfahrt hält an

Freialdenhovens Achterbahnfahrt hält an

Von: tm
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Ein bezeichnendes Bild für das gesamte Spiel: Pascal Schneider (r.) von Borussia Freialdenhoven hat bei allem Einsatz gegen seinen Hennefer Gegenspieler letztlich doch das Nachsehen.

Freialdenhoven. Erneut war eine Überraschung möglich, diesmal erwies sich jedoch der Gegner als abgeklärter. Personell eingeschränkt unterlag Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven dem Tabellenzweiten FC Hennef auf eigenem Platz 2:3.

Vor einer Woche hatten die Borussen einigermaßen überraschend beim Lokalrivalen Arnoldsweiler drei Punkte eingeheimst. Die Mannschaft hatte alles gegeben und alles bekommen. Unter der Woche gastierte der TSC Euskirchen im Stadion an der Ederener Straße. Diesmal stimmte die kämpferische Einstellung nach Aussage des Trainers wieder, Freialdenhoven musste jedoch eine halbe Stunde in Unterzahl bestehen. Kurz vor Schluss schossen die Gäste das Siegtor.

Und auch gegen die sehr starken Hennefer sprach Winnie Hannes von einer engagierten Leistung. Diesmal fiel die Entscheidung mit dem Schlusspfiff. Kurz zuvor hatte Pascal Schneider drei Punkte auf dem Fuß, scheiterte jedoch an seinen Nerven.

Davor hatten die Borussen einen frühen Rückstand durch Andreas Moog (10.) zwei Minuten später durch Wolfgang Nock ausgeglichen. Petrit Baliu hatte gute Vorarbeit geleistet. Und Kai Vonderbank traf sogar mit viel Übersicht zur Führung (25.). Aber Kelly Ajuya scheiterte an den Nerven und Torhüter Alexander Heil in der 38. Minute. Das Spiel wäre anders verlaufen.

Immerhin bewies der arg gescholtenen Sascha Rodemers, dass er doch zurecht zwischen den Pfosten des Verbandsligisten steht. Ihm war es in der Folgezeit zu verdanken, dass der FC Hennef nicht schon frühzeitig „den Sack zumachte“. Beim Ausgleich von Rene Dabers (62.) konnte jedoch auch er nichts ändern.

Die Orientierung bei Borussia Freialdenhoven muss nach den anstrengenden Wochen nun mehr nach unten gerichtet sein. Angesichts der personellen Entwicklung während der gesamten Saison sicher keine allzu große Überraschung. Gegen den FC Hennef musste mit Pascal Schwinghoff ein Spieler der Reservemannschaft auf den Rasen, auf der Auswechselbank saß mit Michael Kruskopf der Co-Trainer.

„Wir konnten in dieser Saison noch kein einziges Mal in der Formation auflaufen, die die Vorbereitungsphase bestritten hat.“ Trainer Hannes beklagt sich nicht, zumal der bisherige Verlauf kaum Anlass zu Kritik an Engagement und Leistungswillen gibt. Aber spielerisch und taktisch war der Ex-Profi von Woche zu Woche gezwungen, zu improvisieren.

Bleibt zu hoffen, dass bis zum Saisonende der Kader wieder einigermaßen beisammen ist und bleibt.

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