Freialdenhoven liebt dieses Turnier einfach

Von: hfs.
Letzte Aktualisierung:
cupfinale3-
Borussen außer Rand und Band: Andreas Elsig (v.l.), Thomas Betzter und Tobias Voss herzen Pascal Schneider (Nr.11), den Torschützen zum 1:1-Ausgleich gegen die U23 von Alemannia Aachen. Foto: Król

Rurdorf. Auch im zweiten Anlauf schaffte es die U23 von Alemannia Aachen nicht, die Borussia aus Freialdenhoven im Finale um den Sommer Cup zu schlagen. Nach dem 0:2 im Vorjahr hieß es nach 95 Minuten nun 2:1 für die Hannes-Truppe, die sich damit zum neunten Mal den Siegerpokal beim Traditionsturnier holte.

Obwohl pünktlich zum Anpfiff von Schiedsrichter Thorsten Sommer ein Platzregen niederging, hinderte das über 600 Zuschauer nicht, sich im Jubiläumsjahr das Endspiel anzuschauen. Dabei gab es die Neuauflage des Vorjahresfinales. Und wenn man schon bei Vergleichen ist, dann steht auch nach dem gestrigen Endspiel fest, dass die Alemannia spielerisch die bessere Truppe war und ist.

„Doch wir haben die Chancen genutzt. Wir waren in der zweiten Halbzeit besser, Hochachtung vor meinen Jungs, die kämpferisch alles gegeben haben.” Trainer Hannes gab jedem Spieler die Hand, während sein Gegenpart Eric van der Luer an die Außenlinie stapfte.

„Ich glaube nicht, dass wir hier noch einmal spielen. Der Platz wird von Jahr zu Jahr schlechter. Es ist nicht das, was wir gewohnt sind. Zudem brauchen wir einen Gegner, der mitspielt, der nicht nur 90 Minuten auf destruktiven Fußball setzt.” Enttäuschung? Frust? „Nein, wir waren die bessere Mannschaft, und in meinen Augen war der 2:1-Siegtreffer abseits.”

Der fiel in der 62. Minute durch Thomas Betzer, der sich damit mit seinem Teamkollegen Pascal Schneider die Torjägerkanone teilt. Beide schossen fünf Tore, wobei Schneider den Ausgleichstreffer zum 1:1 (45.) bejubelte.

Zu einem Zeitpunkt, als die Alemannia nicht nur optisch überlegen war, sondern auch dreimal hätte in Führung gehen müssen. Doch es reichte nur zum 1:0 in der 41. Minute, als Zlatko Muhovic eine Flanke über die Torlinie schob. Doch nach toller Kombination zwischen Elsig, Betzer und Schneider glich Letzterer aus.

In der zweiten Hälfte erlebten die Fans eine ausgeglichene Partie, in der Freialdenhoven die Routine, die Alemannia ihre Spielstärke in die Waagschale warfen. Nach dem 2:1 musste die Borussia bei zwei klassischen Kontern erhöhen, doch sowohl Betzer (92.) als auch Schneider (94.) versiebten, was am Jubel aber nichts änderte. Cup und 2500 Euro Prämie gingen wieder an die Borussia.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert