Rurdorf - Freialdenhoven gewinnt den Rurdorfer Sommer-Cup

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Freialdenhoven gewinnt den Rurdorfer Sommer-Cup

Von: hfs.
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Finale des 27.  Rurdorfer Somm
Finale des 27. Rurdorfer Sommercups: Der Freialdenhovener Lukas Domgoergen im Duell mit dem Dürener Kevin Hansen. Foto: Krol

Rurdorf. Der Gewinner des 27. Rurdorfer Sommer-Cups 2011 um den Pokal der Sparkasse Düren steht fest. Es ist die Borussia aus Freialdenhoven, die sich damit zum zehnten Mal in der Geschichte des Traditionsturniers den Cup sicherte. In einem Endspiel, in dem mit der SG GFC Düren 99 erstmals ein Bezirksligist vertreten war und der am Ende dann mit 3:4 unterlag.

Es war sicherlich keines der Glanzendspiele, das über 500 Zuschauer bei optimalen Bedingungen erlebten. „Es war ein reiner Arbeitssieg. Wir sind, wie auch in den beiden Spielen zuvor, nie in unseren Rhythmus gekommen. Die Spieler sind platt, denn wir haben in diesem Jahr den Fokus nicht auf das Turnier hier in Rurdorf gelegt”, bekannte Winnie Hannes, Trainer von Freialdenhoven.

In seinen Augen hatte das Turnier in Arnoldsweiler Vorrang, da Rurdorf eine Woche später als sonst startete. Dass die Borussia zwei Mal per Elfmeterglück ins Finale eingezogen war, dies bewertete der Borussen-Trainer als das nötige Glück des Tüchtigen. „Denn wir haben durch unsere Fehler die Gegner immer wieder stark gemacht.” Dies erlebte man auch wiederum im Finale. Die ersten 20 Minuten gehörten eindeutig dem Mittelrheinligisten, der schon durch die erste schöne Aktion mit 1:0 in Führung ging (9.), als Henning Blenkle mit einem satten Schuss aus 25 Meter in den Winkel traf.

Danach blieb man im Spielaufbau behäbig, Düren kam in der 23. Minute zu seinem erstem Eckball, den Renè Sistig mit einem besser platzierten Kopfball zum 1:1 hätte nutzen können. „Daniel Schell war am Freitagabend Klasse, heute war sein Spiel eine Katastrophe”, bemängelte Hannes seinen Keeper, der sowohl bei dieser erwähnten Aktion als auch beim 1:1-Ausgleich durch Thomas Kalscheuer (32.) eine unglückliche Figur machte. Jetzt lief es besser beim GFC, doch im Abschluss war man einfach zu schwach. Da machte es Dirk Lehmann in der 43. Minute besser. Der Lange stieg am höchsten, köpfte ungehindert zum 2:1 für die Borussia ein.

Die kam direkt nach dem Wiederanpfiff ins Spiel. Und dies mit dem 3:1 durch Lukas Domgörgen (47.). Doch Freialdenhovens Abwehr war in der 50. Minute nicht auf Ballhöhe. Was Kalscheuer ausnutzte und auf 2:3 verkürzte. Verletzungsbedingte Auswechslungen hüben wie drüben ließen im zweiten Durchgang keinen vernünftigen Spielfluss mehr zu. Der Mittelrheinligist verwaltete die faire Partie, die in der 67. Minute das 4:2 erlebte, als Gerard Sambou sich durch die Dürener Abwehr „tankte”, den Ball ins Tornetz schlenzte. Nach einem Handspiel (85.) konnte Thomas Kalscheuer nochmals auf 3:4 verkürzen, doch die Partie war gelaufen.

„Es war toll, ich bin stolz auf meine Mannschaft, wir haben das Spiel lange Zeit offen gehalten”, lobte ein zufriedener Dürener Coach Michael Servos seine Jungs und ,schwärmte von der Rurdorfer Atmosphäre, „die ich zum ersten Mal erleben durfte.” Für ihn war es ein gelungener Einstand, denn mit dem Überraschungssieg (4:3) gegen Wegberg/Beeck war der GFC ins Endspiel eingezogen.

Im zweiten Halbfinale hatte sich Borussia Freialdenhoven in einer spannenden und packenden Partie gegen den TSV Hertha Walheim durchgesetzt. Schöne Spielzüge jedoch ließen die beiden Mitteilrheinligisten vermissen. Optisch war die Elf von Trainer Winfried Hannes ein wenig überlegen, doch Walheim hielt über weite Strecken dagegen. In der 18. Spielminute zog Henning Blenkle aus 18 Metern ab, der Ball wurde von einem Gegenspieler abgefälscht und landete unhaltbar im Tor von David Banasiak zur 1:0 Führung für die Borussia. Walheim traf dann in der 36. Minute zum 1:1, dass auch nach der Verlängerung noch Bestand hatte.

Im Elfmeterschießen hieß dann der glückliche Sieger Borussia Freialdenhoven.
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