Fotoschau des Geschichtsvereins Linnich wird fortgesetzt

Von: Kr.
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Lebhaft wurden die einzelnen Bilder diskutiert, die Linnich vor dem Zweiten Weltkrieg zeigen. Foto: Kròl

Linnich. „Als ziemlich artiges Städtchen an der Rur, wo wohlhabende und glückliche Bürger leben“, bezeichnete im Jahre 1802 der reformierte Pfarrer H.S. von Alpen Linnich. Gerne zitiert Stefan Helm, wenn er seine Stadt-und Kirchenführungen unternimmt, aus der Beschreibung des Geistlichen.

So war es auch beim Fotoabend, zu dem der Geschichtsverein eingeladen hatte. Es liegt 1125 Jahre zurück, dass die Stadt Linnich erstmals in Urkunden erwähnt wird und diesen Jahrestag mochte der Geschichtsverein nicht unbeachtet verstreichen lassen. 1125 Jahre ist lange her und auch die jüngste Vergangenheit der Stadt gestaltete sich überaus bewegt. Manche Zeitzeugen aus den Jahren vor und nach dem Krieg leben noch und können berichten. Zudem existiert in der Stadt ein umfangreiches Archiv mit Fotos und Dokumenten. Einem jungen Mann, Nico Lindstädt, ist es zu verdanken, dass alles ordentlich gesichtet, sortiert, archiviert und vor allem digitalisiert wurde und somit stets griffbereit zur Verfügung steht. Doch um alles nur im Archiv verstauben zu lassen, ist das Material zu schade. Bei der Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen hatte der Geschichtsverein solche Bilder schon im Hintergrund gezeigt. Damals erregten sie große Aufmerksamkeit und es entspann sich manch rege Diskussion um einzelne Bilder.

Warum sollte man da nicht einmal einen Fotoabend gestalten, fand der Vorstand und lud nun Interessierte in den Rathaussaal ein. Und es kamen mehr, als die Organisatoren erwartete hatten. Rund 50 Besucher fließen sich in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg entführen. Schon bald entspann sich eine lebhafte Diskussion über die rund 100 Fotos, die das Stadtbild vor dem Krieg zeigten. „Wo ist das denn aufgenommen worden? Wo hat da der Fotograf gestanden? War da nicht mal…? Oder „Wer ist das denn, da auf dem Bild? Solche und ähnliche Fragen hallten durch den Saal. Genau dies hatten die Mitglieder des Geschichtsvereins bezweckt und dürfen die Veranstaltung als Erfolg verbuchen.

So wird es am Freitag, 18. Oktober, und Freitag, 22. November, jeweils ab 18 Uhr eine Neuauflage geben. Dann werden Fotos zu sehen sein, zunächst aus der Zeit direkt nach dem Krieg und am letzten Abend aus der jüngeren Vergangenheit.

Weiterhin hat der Geschichtsverein einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Zunächst einmal gilt es, markante Bilder aus dem Linnicher Stadtgebiet zuzuordnen und dann den persönlichen Lieblingsplatz in Linnich zu fotografieren, zu beschreiben oder zu malen. Der Kreativität und Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bis zum 1. November sollten die richtige Lösung es Rätsels und die Darstellung des Lieblingsortes beim Vorsitzenden des Geschichtsvereins Günter Wentz, Mahrstraße 52 in Linnich, im Briefkasten liegen. Teilnahmebedingungen sind auch auf der Internet-Seite der Stadt Linnich zu finden. Die Gewinner werden ausgelost und bei der Veranstaltung am 22. November bekanntgegeben.

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