Forschungszentrum lädt ein: Experten referieren zur Elektromobilität

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
7673056.jpg
Sie beschäftigen sich intensiv mit der Elektromobilität und referierten zu diesem Thema: Dr. Peter Burauel (v.l.), Thomas Grube, Frank Ramowsky, Dr. Roland Krüger, Prof. Rüdiger Eichel und Jörn Hansen. Foto: Kròl

Jülich. Für die Veranstaltung des Wissenschaftlich-Technischen Rates im Forschungszentrum Jülich (FZJ) hatte Dr. Peter Burauel, Leiter der Stabsstelle Zukunfts-Campus, mit der Wahl des Themas einen guten Griff getan: Der Klimawandel und die Einsparung der CO2-Emissionen, erneuerbare Energien und auch die steigenden Strompreise sind in aller Munde.

Bekanntlich ist neben der Industrie und den Haushalten auch der Straßenverkehr als CO2-Verursacher mitverantwortlich für die Erderwärmung. So war es nicht verwunderlich, dass zum Kolloquium, zu dem Dr. Burauel geladen hatte, nicht nur die Mitarbeiter des Forschungszentrums, sondern auch zahlreiche Gäste von außerhalb gekommen waren.

Aus Forschung und Industrie

„Elektromobilität 2.0: Vom Hype zur Realität“, war das Thema überschrieben und namhafte Referenten hatte das FZJ für die Veranstaltung gewonnen. Neben dem Gedankenaustausch dienen diese Zusammenkünfte auch stets dazu, Forschung und Industrie einander näher zu bringen. So waren mit Frank Ramowsky, Leiter des globalen Geschäftsfeldes Intelligente Verkehrssysteme des TÜV, Jörn Hansen von der RheinEnergie AG und Dr. Roland Krüger von der Firma Ford, drei Redner aus der Industrie vertreten.

Den Part der Forschungseinrichtungen übernahmen Prof. Achim Kampker von der RWTH Aachen, Prof. Rüdiger Eichel vom Institut IEK 9 am FZJ und Thomas Grube von der FH Aachen. Sie alle beschäftigen sich bereits seit längerem in den verschiedenen Bereichen mit Elektrofahrzeugen.

Als Herausforderung für die Menschheit stehen im 21. Jahrhundert neben der Ernährungssicherung, der Bewältigung des demografischen Wandels, Ressourcenknappheit auch der Klimawandel. Elektrofahrzeuge gelten als vielversprechende Möglichkeit zur Reduzierung der Treibhausgase und damit Entschleunigung der Erderwärmung.

Da das Forschungszentrum zukunftsorientiert arbeitet, beschäftigt es sich schon länger mit der Entwicklung von Elektrofahrzeugen. Hier gilt das besondere Augenmerk den Batterien und Speichermöglichkeiten sowie der Wasserstofftechnik. „Wir müssen nun einmal genügend Energie erzeugen und bereithalten, und da führt kein Weg an leistungsfähigen Speichern vorbei. Sich hier inter-und transdisziplinär in der Forschung aufzustellen, ist unabdingbar“, sagte Dr. Burauel.

Nach den Vorträgen bestand für die Teilnehmer reichlich Gelegenheit, das Gespräch mit den Referenten zu suchen und sich diverse Elektrofahrzeuge – vom Pedelec bis zum Pkw – näher anzusehen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert