Forschungszentrum Jülich: Strahlung seit Jahren unter Grenzwerten

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Jülich. Das Forschungzentrum Jülich (FZJ) weist Befürchtungen aufgrund der Berichterstattung über Zwischenfälle im Jülicher Versuchsreaktor der Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor (AVR) zurück, dass die Sicherheit der Bevölkerung und der Umwelt gefährdet sei.

Dies bewiesen die kontinuerlichen Messungen des TÜV und des FZJ selbst, erklärte der Vorstand am Dienstag. Der stillgelegte Reaktor befindet sich zwar auf dem Gelände des FZJ, das Forschungszentrum ist aber nicht der Betreiber, das ist die AVR GmbH als Tochter der Energiewerke Nord.

Laut FZJ hat der TÜV (Stand Juni 2007) festgestellt: „Eine Beeinträchtigung der Trinkwasserversorgung im Raum Jülich durch das kontaminierte Betonkammerwasser des AVR kann für die Vergangenheit und die Zukunft ausgeschlossen werden.”

Auch die Messungen des Forschungszentrums selbst hätten immer Werte unterhalb der genehmigten Grenzwerte ergeben.

Die Strontium- und Caesiumwerte lägen seit Jahren innerhalb der Genehmigungsgrenzen oder weit darunter. Tritiumwerte lassen sich seit zwei Jahren nicht mehr nachweisen. Alle Messungen und deren Ergebnisse würden den Aufsichtsbehörden vorgelegt.

Strittig sind zwei Vorfälle in Jülich und deren Auswirkungen: 1978 Leckage am Dampferzeuger und Wassereintritt in den Reaktor sowie 1999 Kontaminationen in einem unterirdischen Regenwassersammler (Betonwasserkammer) und in der Nähe des Reaktorgebäudes.
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