Freialdenhoven - Formkurve von Mittelrheinligist Freialdenhoven zeigt nach oben

Formkurve von Mittelrheinligist Freialdenhoven zeigt nach oben

Von: tm
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Freialdenhoven. Der Bann ist gebrochen, Borussia Freialdenhoven hat alles richtig gemacht. Nach fünf Jahren schaffte die Mannschaft wieder einen Sieg gegen den VfL Alfter. Und dieser Erfolg fiel auch noch deutlich aus. Die Formkurve zeigt wieder deutlich nach oben.

„Wir müssen uns noch steigern. Die nächsten Spiele müssen zeigen, dass es noch besser geht.“ Selbstverständlich darf ein Trainer nie zufrieden sein, aber Wilfried Hannes zollte dennoch Anerkennung. „Das war sehr souverän.“

Vom Anpfiff weg hatten die Gastgeber ihren Gegner im Griff. Auf dem tiefen Rasen – „den ersten Fehler habe ich gemacht“ – demonstrierten die Borussen, dass sie das Pokal-Aus und die anschließende Niederlage gegen Euskirchen endgültig überwunden haben.

Keine halben Sachen

Beim Handelfmeter behielt Philipp Simon die Nerven, das 2:0 bewies Christian Kreutzers Übersicht, beim 3:1 kam ein wenig Glück ins Spiel, und das 4:1 entsprang einer Einzelleistung von Oskar Tkacz, der die Übersicht und die Nerven behielt. Einzig der Gegentreffer durch Cubilay Civgin war Ausdruck dafür, dass die Freialdenhovener Hintermannschaft auch verwundbar ist. Daher rührte des Trainers Kritik. Denn für Wilfried Hannes gibt es keine halben Sachen. Der Ex-Profi erwartet von seinen Akteuren vollen Einsatz und volle Konzentration über 90 Minuten.

Mit Blick auf die Klassenunterschiede zwischen dem VfL Alfter und den nächsten Aufgaben der Borussia. In der Phase nach der Pause monierte Hannes, dass seine Spieler den Vorsprung viel zu sehr verwaltet hätten. Dem Anschlusstreffer schrieb er die Qualität eines Weckers zu, der die Mannschaft wieder wachgerüttelt habe.

Vom vierten Tabellenplatz startet Borussia Freialdenhoven in das Restprogramm der Meisterschaft. Mit zwei Spielen im Rückstand steht der Mannschaft der Weg weit nach oben vor Augen. Das gilt nur, wenn alle Spieler sich in den nächsten Begegnungen steigern. „Alfter war nicht top“, bedeutet, dass die alte Negativserie beendet wurde, es bedeutete jedoch auch, dass die wichtigen Prüfsteine noch auf die Mannschaft warten.

 

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