Jülich - Finanzen: Soziale Anlaufstellen gehen leer aus

Finanzen: Soziale Anlaufstellen gehen leer aus

Von: -vpu-
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Jülich. Eine politische Mehrheit hat im Haupt- und Finanzausschuss am Montag die Zuschüsse für zwei soziale Anlaufstellen in der Stadt Jülich ab 2014 vollständig gestrichen: Betroffen sind die Außenstelle der Drogenberatung und der Verein Frauen helfen Frauen.

 Beide Einrichtungen hatten im Vorfeld der Beschlussempfehlung die drohende Schließung ihrer Einrichtungen befürchtet.

Gegen die Stimmen von Grünen und SPD folgte das Gremium der Argumentation der Verwaltung, die dargelegt hat, dass beide Einrichtungen nicht nur von Menschen aus Jülich aufgesucht würden, sondern aus dem gesamten Nordkreis. Den Kostenanteil solle aber allein die Stadt Jülich zahlen: 24.500 Euro im Falle der Drogenberatung und 11.290 Euro im Falle von Frauen helfen Frauen.

„Das heißt ja nicht, dass die Einrichtungen gar nichts mehr kriegen“, erklärte Kämmerer Andreas Prömpers auf Anfrage. Aber der Jülicher Anteil solle durch die Kreisumlage aufgefangen werden, die von allen Kommunen bezahlt werden muss. Ob diese Rechnung aufgeht, ist allerdings unklar.

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