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Filmfestspiele in Jülich enden mit der Preisverleihung

Von: Kr.
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71. Deutsche Filmfestspiele 2013 Jülich Presiverleihung Gastgeber, Juroren und Preistraeger fanden sich zum Abschluss der 71. Filmfestspiele in Jülich zum Familienfoto
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Gastgeber, Juroren und Preisträger beim Abschluss der 71. Filmfestspiele in Jülich gestern. Klaus und Christel Krafft (2./3.v.r.) erhielten den Ehrenfilmpreis. Foto: Kròl

Jülich. Das Staffelholz beziehungsweise die Fahne des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren (BDFA) wurde am Samstag an den Landesverband Rheinland/Pfalz und an Bad Neuenahr-Ahrweiler weitergereicht; zugleich gingen damit die 71. Deutschen Filmfestspiele in Jülich erfolgreich zu Ende.

Vier Tage lang präsentierten die besten deutschen Amateurfilmer ihre Arbeiten in der Jülicher Stadthalle. 62 Filme verschiedenster Sparten wurden gezeigt. Am Ende durften sich sieben Autoren über einen Filmpreis freuen.

Überaus hohes Niveau, hervorragende Arbeiten und dazu anregende Gespräche, die neue Impulse setzten, kennzeichneten die Tage in Jülich, die bei den rund 300 Gästen sicherlich in guter Erinnerung bleiben werden. Dazu hatten die beiden Organisatoren aus der Herzogstadt, Christel und Klaus Krafft, die von rund 20 Helfern aus dem gesamten Landesverband NRW unterstützt wurden, für ein interessantes Rahmenprogramm gesorgt. Mit Spannung wurde bei der Matinee am Sonntag natürlich die Preisvergabe erwartet.

Mit dem Filmpreis ausgezeichnet wurden Rolf Birn, Rhea Fügel und Damian Czaika für ihren Film „Marionette“, Florian Arndt für seine Arbeit „Apocalypse Now“, Astarte la Vierge, Denise Blickhan, Martin Hünniger für „Astartes Schlaf“, Marcus Siebler für „Stillen“, „Was steckt dahinter“ von Josef Pettinger, Daniel Asadi Faezi für „Koora“ und Michaela Pfeifer für ihren Film „Altay – Land unter dem Mond“. Letztere wurde auch durch das Publikum zum Publikumsfilm des Jahres gekürt. Er verdrängte den Film von Peter Dinter „Eine Reise ins Ungewisse“ kurz vor Wettbewerbsende von Platz 1.

In der Sparte Minuten-Filme wurden „der Kleine Fiffikus“ von Hans Jürgen Schekahn und „Frohes Fest“ von Manfred Hennig prämiert.

Das Jahresmotto des BDFA lautet in diesem Jahr „Trickfilm“, und hier wurde der Film „Crossover“ von Fabian Grodde ausgezeichnet. Er wird den deutschen Film bei den Weltfestspielen in Österreich ebenso vertreten wie „Weißer Kragen“ von Jörn Michaely, „Ralle und Bolle“ von Winfried Bellmann und Doreen Schweikowski sowie „Crossover“ und „Altay – Land unter dem Mond“.

Doch noch ein Ass zauberte Klaus Werner Voß, Präsident des BDFA, aus dem Ärmel. Für die Gastgeber Christel und Klaus Krafft hatte er eine besondere Überraschung parat. Für ihr Engagement wurden sie mit dem Ehrenfilmpreis ausgezeichnet. Abschließend zogen sowohl er als auch die Eheleute Krafft ein positives Resümee. Zufrieden waren sie alle mit dem Verlauf der Festspiele und dankten den zahlreichen Helfern sowie den Juroren, die immerhin 62 Filme begutachten mussten.


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