FH und KuBa bilden ein neues Traumpaar

Von: rb
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Urväter der FH-Musikszene: Volker Muskat (r.) und Gereon Elbers (l.) griffen im Kulturbahnhof mit ihrer Band „Pikhouse” wie immer auch selbst in die Saiten. Foto: Beyß

Jülich. Kultur und Bahnhof - diese beiden Begriffe sind in Jülich so gut wie unzertrennlich. Und auch im Jülicher Standort der Fachhochschule Aachen wird Kultur groß geschrieben. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die FH im KuBa einen Kulturtag veranstaltet.

Zum siebten Mal organisierte der hochschuleigene Kulturverein „Action & Art Jülich” das Event. Eigentlich sollte die Veranstaltung zum Abschied auf dem FH-Gelände stattfinden, doch die Möglichkeiten im Kulturbahnhof und die Ideen von Geschäftsführer Cornel Cremer überzeugten die Organisatoren - zum Glück. Denn das Wetter wollte der FH einen Strich durch die Rechnung machen.

Erstmals Kinderprogramm

Nachdem die Fachhochschule in den letzten Jahren fast ausschließlich auf musikalische Unterhaltung gesetzt hatte, gab es diesmal auch ein Kinderprogramm. Der Kindergarten der Hochschule, die „Kinderkiste”, bot Schminken und eine Buttonmaschine an. Nach einer Runde auf der Hüpfburg gab es Waffeln für die Kleinen.

Auf der großen Konzertbühne lief derweil das „Mitmachprogramm” der Tanzschule an der Zitadelle. Spontan durften alle Kinder den Tanz der jungen Profis der Tanzschule mitgestalten. „Trotz des schlechten Wetters sind eine Menge Kinder gekommen”, freute sich Virginia Lisken, die sich um die Organisation des Kinderprogramms kümmerte.

Hauptattraktion blieben indes die Bands, die auf der KuBa-Bühne alles gaben, bevor nebenan die Fachschaftsparty stieg. Natürlich ging nichts ohne „PIKhouse”, die Band der beiden Organisatoren Gereon Elbers und Volker Muskat. Die riefen vor Jahren das Musikprojekt der FH ins Leben und brachten damit einen gewaltigen Stein ins Rollen. Im KuBa präsentierten die fünf Herren ihre neue Sängerin Chunyu Du, alias Kitti.

Auch Virginia Lisken musizierte - mit ihren drei „Quotenmännern” Ingo Blees, Rudi Königs und Patrick Auschner. Unter dem Namen „Velvet Vagabonds” coverten sie bekannte Popsongs und verpackten sie in ein ruhigeres, akustisches Gewand. Ein wenig lauter und härter ging es bei „Society of Suicide” zu. Die junge Band aus Jülich hat sich mit ihrem Punkrock bereits einen Namen gemacht.

Chinesische Studentenband

Mit „Mixture” betrat eine junge chinesische Studentenband die Bühne, die nicht nur Covers von Metallica und Guns´n´Roses präsentierte, sondern auch eigene chinesische Stücke. Die vier Musiker von „Cutback” sind besser bekannt unter dem Namen „Hadg”. Doch der „Familienbetrieb” spielte zu diesem Anlass nur Covers aus dem Bereich Rock und Metal und wählte deshalb einen anderen Namen. Die „Harry Arthur Band” kümmerte sich hingegen um die Liebhaber des Jazz und sorgte für den passenden Swing.

Virginia Lisken und Gereon Elbers waren so zufrieden mit dem Kulturtagfestival im KuBa, dass sie sich bereits vor Veranstaltungsende sicher waren: „Das machen wir nächstes Jahr wieder!”.
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