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FH-Band „PIKhouse”: Der Wind bläst tausend Jahre

Von: ars
Letzte Aktualisierung:
Die FH-Band „PIKhouse” tritt
Die FH-Band „PIKhouse” tritt am Samstag, 17. Dezember, in Wiesbaden im Rahmen des Finales des Deutschen Rock & Pop Preises an. Foto: Schenk

Jülich. Luxuslärm, PUR, Juli, Mundstuhl, Yvonne Catterfeld und PIKhouse - diese „Acts” haben gemeinsam, dass sie alle schon am Deutschen Rock & Pop Preis teilnehmen durften. Für die Jülicher Formation „PIKhouse” ist es nach 2005, als sie im Hamburger Halbfinale des renommierten Wettbewerbs stand, bereits die zweite Einladung.

Diesmal besitzt die Gruppe gar die doppelte Chance, um „aufs Treppchen” zu kommen, tritt sie nämlich im Live-Finale des Preises am Samstag, 17. Dezember, in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen in den zwei Kategorien „Rock” und „Pop” an. Beworben haben sich die PIK-Häusler mit dem Song „Tausend Jahre” - trotz des deutschen Titels mit englischem Text versehen und aufgenommen in einem Aachener Studio. Damit startet die Band bei dem Rock-Preis, während für die zweite Nominierung in der Sparte „Pop” das Lied „The Wind Blows” ins Rennen geht.

Besonders „PIKant” an der Nominierung für den 29. Deutschen Rock & Pop Preis ist es, dass dieser von der Deutschen Popstiftung ausgelobt wird, die im Untertitel „Nachwuchsförderung im Bereich der Popularmusik” trägt. Immerhin handelt es sich bei den männlichen Bandmitgliedern um gestandene Musiker zwischen 38 und 60 Jahren. Lediglich Sängerin Chunyu „Kitty” Du zieht mit ihren 22 Lenzen das Durchschnittsalter kräftig nach unten.

Die Gruppe selbst feiert in diesen Tagen ihr Zehnjähriges. Gitarrist Volker Muskat, Bassist Frank Johnen und Drummer Guiseppe Milicia hoben die Combo 2001 aus der Taufe, ein Jahr später stieß Gitarrist Gereon Elbers dazu. Seit mittlerweile drei Jahren nimmt Kitty den zuvor wechselnden Platz hinter dem Mikro ein.

Deswegen hält sich die Aufregung bei „PIKhouse” sehr in Grenzen. Bassist Frank Johnen freut sich bereits, auf großer Bühne mit guter Technik zu stehen und vor einem großen Publikum von mehr als 1000 Menschen zu spielen, Schlagzeuger Guiseppe Milica hofft, dabei viele neue Erfahrung zu sammeln.

„Wir haben schon den Ehrgeiz, gut zu spielen”, unterstreicht Gereon Elbers, im „normalen” Arbeitsleben Professor für Ökologische Chemie im Fachbereich Chemie und Biotechnologie an der Fachhochschule Aachen Campus Jülich. Hier haben die Musiker ihre Wurzeln. Volker Muskat ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Energietechnik, Sängerin Kitty Studentin. Auch Frank kann auf ein Studium in Elektrotechnik an der FH Elektrotechnik zurück blicken.

Den Preis tatsächlich zu gewinnen, so weit denkt die Band nicht. „Für Kitty würde ich mich schon freuen”, bekräftigt Muskat, denn immerhin gibt es zudem die Möglichkeit, dass die „PIKhouse”-Frontfrau als beste Sängerin ausgezeichnet wird. Ansonsten kümmern sich die PIKhouser erst um mögliche Konsequenzen, wenn es so weit sein sollte, erklärt Gereon Elbers: „Solche Probleme löst man dann gerne.”
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