Aldenhoven - „Feuervogel” von Angelika Keller im Römerpark

„Feuervogel” von Angelika Keller im Römerpark

Von: gep
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Der „Feuervoge im Aldenhovener Römerpark - offiziell präsentiert von Bürgermeister Lothar Tertel und der Künstlerin Angelika Keller. Foto: G. Peters

Aldenhoven. 3,30 Meter hoch ist der „Feuervogel” auf dem „Kunstfeld” des Aldenhovener Römerparks. Der Keramikvogel ist das sechste Kunstwerk auf dem Areal, erschaffen hat es die Niedermerzer Künstlerin Angelika Keller auf ihrem Atelierhof in der Langweilerstraße.

Der Vogel sei „ein guter Griff”, sagte Bürgermeister Lothar Tertel bei der Vorstellung des Objekts. Damit sei auch hier „eine Angelika Keller zu finden”.

Bereits installiert ist im Römerpark die Eisen/Steinkohle-Komposition „Leuchtfeuer” des Sohnes und Metallgestalters Bernd Keller.

Die Kunstschaffende hat schon für das „Kunstfeld” am Eschweiler Blausteinsee eine keramische Wasser-Stele mit der Darstellung eines Fisches angefertigt.

„Die Kunstfelder im Indeland” in Aldenhoven, Jülich, Inden und Eschweiler, die arbeitsteilig die vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser thematisieren, sind ein Projekt der Euregionale 2008. „Wir hier in Aldenhoven sind das Feuer”, unterstrich Tertel.

Mythischer Phönix

Wie Angelika Keller bei der offiziellen Präsentation darlegte, steht der „Feuervogel” wie der mythische Phönix aus der Asche „sinnbildlich für Veränderung und Wiedergeburt” auch in Aldenhoven. Aus dem bäuerlich geprägten Wallfahrtsort sei eine blühende Bergbaugemeinde geworden. Der Steinkohle folgte die Braunkohle.

Der Brennstoff Kohle „drückte der Gemeinde seinen prägenden Stempel auf”, stellte die gebürtige Übach-Palenbergerin fest. Und danach folgte ein erneuter Strukturwandel. Die Künstlerin: „Erneuerung und Wiedergeburt begegnen uns in in Aldenhoven vielerorts, so am neu geschaffenen Arbeitsplatz, in der landwirtschaftlichen Nutzung rekultivierten Bodens, in der Umgestaltung des Siersdorfer Zechengeländes und auch in der Schaffung von Naherholungsgebieten.”

Gemeindliche Investition

Im Römerpark stecken „2,6 Millionen Euro gemeindliche Investitionen”, sagte Tertel. Der „Feuervogel” müsse darauf „aufpassen”.

Denn längst sind auch die „Kunstfelder” sind nicht nur „Orte der Ruhe, Besinnung und Kommunikation”, wie sie sich Angelika Keller wünscht, sondern auch Tatort: Einige Kunstwerke haben schon Vandalismus-Schäden davongetragen - wie in Aldenhoven der Eierkohlen-„Phönix” von Cornelia Kitta-Kahlke, der dafür steht, dass „Altes sterben muss, damit Neues entstehen kann”.

Glasierte Keramik

Der „Feuervogel” - feuerrot und kohlenschwarz - ist eine Stele, deren Kern ein in Beton eingelassenes Stahlrohr bildet. Auf dieses sind die einzelnen Elemente des Vogels, herstellt aus glasierter Keramik, aufgeschoben.

Die Stele steht inmitten eines Feldes mit ausgetreuter Steinkohle, das von einem Stahlring eingefasst ist.

Der Kopfschmuck des Vogels besteht aus 70 Zentimeter langen, nicht rostenden starren Drähten, an denen farbige Glasperlen befestigt sind. Und mit diesen Drähten kann nun der Wind, der durch das Indeland weht, sein bewegtes Spiel treiben.
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