Fest der Nationen: Reichhaltiges Programm, wenig Resonanz

Von: zts
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Auch der Kinder- und Jugendchor der Martinus-Pfarre unter Leitung von Susanne van Eisern war beim Nationenfest in Aldenhoven vertreten. Foto: Zantis
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Beim Nationenfest: Bürgermeister Lothar Tertel und Tagebau-Direktor Stephan Strunk (r.).

Aldenhoven. Trotz des großen Emgagements der Schulen, Kirchen, Kindergärten, der Gemeinde Aldenhoven und des Kreises Düren hat das Fest der Nationen in der Aldenhovener Hauptschule „nicht die erhoffte Resonanz in der Gesamtbevölkerung finden“. Das bedauerte nach Rahmi Demirtas vom Türkisch-Islamischen Kulturverein.

Bei allen Bemühungen um diese Veranstaltung, so der Vorsitzende, „sind wir doch weitestgehend unter uns geblieben“. Er hätte sich doch eine größere Resonanz gewünscht. Trotzdem ist es nach seiner Einschätzung „wertvoll und gut“, wenn vor allem die Kindergärten, Schulen und Kirchen mit Beteiligung der Eltern „schon ein großes Miteinander ausstrahlen“.

Sybille Haußmann vom kommunalen Integrationszentrum im Kreis Düren zeigte sich dagegen „total beeindruckt“ von einem bunten Showprogramm der Nationen in der Aula der Hauptschule. „Bei der Vielzahl von Tanzgruppen muss man annehmen, dass in Aldenhoven fast jedes Kind tanzt.“

Für die Grundschulrektorin Esther Josten ist beim Nationenfest „die Begegnung im großen Miteinander bedeutsam“. Kindergartenleiterin Sabine Gatzweiler sah besonders in der „Gemeinschaft der Eltern mit den Kindern“ einen wertvollen Beitrag.

Mit dem Hinweis auf die Unterstützung durch die Gemeindeverwaltung freute sich Bürgermeister Lothar Tertel ganz besonders über die Unterstützung der Sponsoren. Dr. Stephan Strunk, Direktor des Tagebaus Inden, sprach von „einem beeindruckenden Fest, in dem sich viele Nationen zusammengefunden hatten“. „Derartige Begegnungen sind gerade heute wichtig und richtig“, so unterstrich es Direktor Strunk als Vertreter für den Hauptsponsor RWE.

Nonstop im 20-Minuten-Takt wechselten sich auf der Bühne der Schulaula die Tanz-, Show-, Gesangs- und Musikgruppen ab und fanden in der begeisterten Zuhörerschaft großen Anklang.

Den großen Abschluss des Showprogramms bildete das Ensemble der Band „Romano Trajo“ mit Volksliedern, Tanzweisen und Liedern aus dem unerschöpflichen Reichtum der Musikgeschichte der Sinti und Roma.

Parallel zum Programm in der Aula wurde im Außengelände an vielen Ständen mit Angeboten von landesüblichen Köstlichkeiten von Speisen und Getränken sowie auch Kunstgegenständen eine bunte Vielfalt dargeboten.

Die vom Initiativkreis Integration Aldenhoven durchgeführte und von vielen Institutionen und der Geschäftswelt unterstützte Veranstaltung vereinigte mit den landesüblichen Darstellungen den Tamilischen Kulturverein, den Türkisch-Islamischen Kulturverein, den TuS Aldenhoven, eine Vertretung der marokkanischen Community, die Evangelische und die Katholische Kirchengemeinde, die Gemeinschaftsgrundschule, die Kindertagesstätten St. Elisabeth und Regenbogen sowie den Kreis Düren und Gemeinde Aldenhoven.

Der Erlös des Festes soll in diesem Jahr den Kindergärten zufließen.

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