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Fernkampf mit Messer und Gabel

Von: ng
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Hans-Willi Pfingsten (l.) wird beim „Fast-Food-Duell” von Kameramann Jörg Küster und Mario Schäfer begleitet. Reporterin Maren Kemper darf schon mal von den Köstlichkeiten naschen. Foto: Gottfroh

Gereonsweiler. An die Kochlöffel, fertig, los! Gespannt wartete der Gastronom Hans-Willy Pfingsten auf den Anruf, der das Startsignal zum „Fast-Food Duell” gab. Als dieser dann kam, gings heiß her in der Küche des Gereonsweiler Restaurants Pfingsten.

Auch in der Küche von Alexandra Wolf aus Welz glühte die Herdplatte als sie sich mit Gastronom Hans-Willi Pfingsten einen Kampf auf Messer und Gabel lieferte.

Im Rahmen der beliebten Vorabend Reality-Doku „Das Fast-Food-Duell” des TV-Senders Kabel 1 lieferten sich beide Kandidaten einen spannenden Wettstreit um die Kochehre. Drei Kamerateams des Fernsehsenders hatten die Küche der Welzer Herausforderin und des Gereonsweiler Restaurants in Beschlag genommen, um den Kandidaten bei ihrem kochendheißen „Duell” über die Schulter zu blicken.

Welzer Idee

Die Idee, sich mit dem Gastronomen Willi Pfingsten am Kochtopf zu messen, stammt von den Welzern Alexandra Wolf und Chris Vasilio. Bei seiner Kochehre gepackt, zögerte der Restaurantbesitzer Pfingsten nicht lange und stimmte dem kulinarischen Duell am Kochtopf zu. Kurz darauf war er Protagonist in einer beliebten und bundesweit ausgestrahlten Kochshow.

„Es ist verrückt: So schnell kommt man ins Fernsehen”, wunderte er sich noch, als das Kamerateam ihm bereits in die Pfanne sah. Sein Restaurant existiert seit 125 Jahren und ist vor allem für seine Spargelgerichte berühmt. Dass der Kochprofi mit Spaß bei der Sache war, merkte man ihm an, und so verriet er in bester Laune: „So eine tolle Chance lasse ich mir nicht entgehen! Die Möglichkeit, gegen einen bekannten Sternekoch anzutreten, bietet sich nicht jeden Tag.”

Er spricht vom Sternekoch Björn Freitag, der in Dorsten das Restaurant „Goldener Anker” betreibt. Freitag unterstützte die Welzer im Duell gegen den Gastronomen aus dem Nachbarort und versucht, in jeder Sendung aufs Neue den Fernsehzuschauern zu beweisen, dass man in der heimischen Küche schneller und preiswerter kochen kann und manchmal sogar leckerer isst, als wenn man im Restaurant um die Ecke bestellt.

Testesser

Im Restaurant von Willi Pfingsten und in der Küche von Alexandra Wolf drehte sich alles um Lachs mit Spinat und gebackene Rahmkartoffeln. Pfingsten stand vor der schwierigen Aufgabe, das Gericht schneller, günstiger und geschmacklich besser auf den Tisch zu bringen als der Sternekoch. Zwei unparteiische Personen bewerteten später mit verbunden Augen den Geschmack der beiden Gerichte.

Tatkräftige Unterstützung erhielten beide Teams von Außenreporterin Maren Kemper. Sie durfte die Zutaten für das Welzer Team einkaufen und letztendlich auch das Gericht von Hans-Willi Pfingsten in Windeseile zur Abschlussbewertung nach Welz kutschieren. Mit verbundenen Augen bewerteten die Testesser beide Gerichte. Dass nicht der Sieg, sondern die Freude am Kochen bei dem Küchenduell im Vordergrund stand, war Pfingsten anzumerken. „Das Duell macht mir einen Riesenspaß”, freute sich der Koch.

Wer im Kampf um die Kochehre die Nase vorn hatte, wird noch nicht verraten. Ausgestrahlt wird die Sendung in etwa drei Wochen. Dann werden die Restaurantgäste von Hans-Willi Pfingsten wissen, ob er gegen einen Sternekoch bestehen kann.
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