Aldenhoven - FDP will „sichtbar anders” sein

FDP will „sichtbar anders” sein

Von: Adi Zantis
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Die Direktkandidaten der Aldenhovener FDP mit dem Spitzenkandidaten und Vertrauensmann Willi Zander (l.) und der FDP-Kreisschatzmeisterin Ruth Hartwig (2. v. l.). Foto: Zantis

Aldenhoven. Die Zeit für die Liberalen im Aldenhovener Gemeinderat ist gekommen. Das machten die Delegierten auf einer Wahlversammlung der FDP-Ortsverbandes deutlich. „Wir sind am Anfang eines hoffentlich erfolgreichen Weges”, konstatierte es Vertrauensmann Willi Zander.

Die Freidemokraten treten unter dem Motto „Nicht weiter so in Aldenhoven!” an. Und: „Wir wollen für die Bürger in Aldenhoven sichtbar anders sein!”

Wenn man sich in Aldenhoven mehr mit „Machterhalt” und „Macht verwalten” beschäftigt, so zeugt das nach Zander „wenig davon, wie man sich mit den brennenden Problemen in Aldenhoven befasst”. „Stattdessen wird eine Politik betrieben, die es als Ergebnis nicht einmal schafft, ohne Haushaltssicherungskonzept auszukommen!”

Bei einem hohen Schuldenberg von 30 Millionen Euro, der mit der Kreisumlage begründet wird, stellt sich für die Freidemokraten die Frage: „Ist nicht der amtierende Landrat Spelthahn auch ein gewählter Kandidat der CDU?”

Nach Zander leistet sich der Kreis Düren z.B. eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die „von einem Spekulationsfachmann als Geschäftsführer jahrelang geführt wird” oder „Es werden seit Jahren Großprojekte in Aussicht gestellt, die dann wieder in der Versenkung verschwinden.” Und der Geschäftsführer habe fünf Jahre lang für die ACI GmbH im Industriepark Emil Mayrisch auf eine Automobil-Teststrecke gewartet.

Gelder verbraten

Mit Blick auf den Multithemenpark (Römerpark) sagte Willi Zander, für eine teure Planung „werden Steuergelder sinnlos durch Revisionsverfahren vor Gerichten verbraten. Dabei vergessen die Ratsvertreter, dass Landwirte auch ein Recht auf Unterstützung haben.”

Dem geplanten Autohof „mit anspruchsvollem, gehobenen Tabledance, mit Erotikmeile und Biomasse-Kraftwerk” oder den Neubauplänen für das Rathaus stellte der FDP-Vormann „mangelnde Freizeitangebote für die Jugend, fehlende Mittel für die Schulen und miserable Straßenverhältnisse oder das Konjunkturprogramm” gegenüber.

Starthilfe für die Aldenhovener FDP leistete auf der Delegiertenversammlung die Kreisschatzmeisterin Ruth Hartwig. Sie zeigte sich optimistisch, dass „es endlich gelingen kann, eine FDP-Fraktion im Aldenhovener Rat zu etablieren”.

„Die Zeit für die FDP ist im Moment sehr günstig - auch für Aldenhoven!”, meinte die Kreispolitikerin aus Niederzier.

Unter ihrer Leitung wurde die geschäftsmäßige Prozedur der Wahlversammlung zügig abgewickelt. Einstimmig bestimmte man Willi Zander (Aldenhoven) zum Vertrauensmann der Aldenhovener FDP.

Ihm zur Seite steht als Stellvertreter Jörg Schnitzler (Niedermerz). Schriftführer ist Harald Vonderhagen (Siersdorf).
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