FC Rurdorf mit Konterfußball erfolgreich

Von: joh
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Giovanni Ascione (l.), von „Zehner” Thomas Hoffmann bedrängt, setzt zum Schuss an. Foto: Kròl

Jülich. Im Spiel des Tages in der Kreisliga A Düren schlug am vergangenen Sonntag FC Rurdorf den SC Jülich 1910/97 in der Herzogstadt mit 2:1. Die „Zehner” hatten vor eigener Fankulisse optische Überlegenheit, jedoch agierte der FCR immer mit brandgefährlichen Kontern.

Einen dieser schnellen Tempogegenstöße schloss Frank Bauer dann auch noch vor der Pause erfolgreich ab (35.). Vorausgegangen war ein Flügellauf über die linke Seite mit anschließender Flanke auf den zweiten Pfosten, die Jens Engert auf Bauer zurücklegte.

Dieser hatte dann nur noch wenig Mühe, das Leder über die Linie zu drücken. Die Platzelf bedrängte bis zur Pause die Rurdorfer Hintermannschaft, jedoch fand die Durakovic-Offensive kein probates Mittel, den FC-Abwehrblock zu durchbrechen.

Verwandelter Elfer

Im zweiten Durchgang legten die Jülicher noch Tempo zu und kamen dann auch durch einen Foulelfmeter, den Serkan Türkmen sicher verwandelte, zum verdienten Ausgleich (72.).

In der 81. Minute war es dann Marko Heck, der nach langer Verletzungspause seine Jokerqualitäten bewies und mit einem sehenswerten Einzelleistung gleich zwei Abwehrspieler austanzte und zur erneuten Führung vollstreckte.

„Sicherlich waren die Jülicher in beiden Spielhälften feldüberlegen, aber wir haben über die gesamte Spieldauer immer wieder gefährliche Konter gesetzt. Natürlich ist ein solcher Erfolg mit einem Treffer, der in der Schlussphase fällt, immer glücklich, aber ich denke, dass dieser Sieg nicht unbedingt glücklich für uns ist. Wir haben eine kämpferisch gute Leistung geboten.

Zudem hat Marko Heck nach langer Verletzungspause sofort im ersten Spiel wieder getroffen. Darauf können wir aufbauen”, analysierte der neue FC-Coach Hajo Meuser zufrieden den Auswärtssieg seines Teams.

Edin Durakovic, Übungsleiter beim SC Jülich 1910/97, hatte hier schon eine andere Sichtweise: „Wir haben die Rurdorfer dominiert und zeitweise Einbahnstraßenfußball geliefert. Leider waren wir in der Offensive nicht durchschlagskräftig genug. Wir sind für dieses Auslassen an Chancen dann auch bitter gestraft worden. Hier hat die glücklichere Mannschaft den Dreier eingefahren.”
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