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FC Germania Dürboslar feiert sein 100jähriges Bestehen

Von: Adi Zantis
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Jubilare standen im Mittelpunkt des 100jährigen Jubiläums beim FC Germania Dürboslar. Mit dabei die Vorstandsmitglieder und Ehrengäste mit u. a. Kreisfußball-Verbandsvorsitzender Manfred Schultze (3. v. l.) und Aldenhovens neuer Bürgermeister Ralf Claßen (5. v. r). Foto: Zantis

Dürboslar. Zweifellos war das Jubiläum zum 100jährigen Bestehen des FC Germania Dürboslar nicht nur ein Glanzpunkt des traditionsreichen Sportvereins, sondern es zeichnete sich auch als ein von der ganzen Dorfgemeinschaft getragenes Jubelfest aus. Dies zeigte sich besonders beim Festkommers im Saal der Gaststätte Köbgens.

Zahlreiche Ehrengäste, Abordnungen befreundeter Sportgemeinschaften und die Vertreter der Ortsvereine hatten sich mit vielen Dorfbewohnern zur Gratulation der „Germania“ eingefunden.

Stellvertretender Geschäftsführer Sven Vey führte als „flotter Vereinssprecher“ durch eine vielstimmige Gratulationsfolge, die mit dem Trommlercorps und der Tanzgruppe der KG Schlemmännchere bereichert wurde. Der Dank von Sven Vey für die vielseitige Unterstützung ging an den Festausschuss und das Engagement der Sponsoren sowie die ehemaligen Sportskameraden. Er sprach von „einer großen Familie“, die sich um das Jubiläum bemüht hatte.

Vergleich mit Schalke 04

Als Schirmherr und Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Aldenhoven würdigte Ralf Schwegmann die sportliche Bilanz von 100 Jahren Germania Dürboslar als beispielhaft sowohl in sportlicher Hinsicht wie auch in kameradschaftlicher Verbundenheit. Schwegmann hob ganz besonders hervor: „In Ihrem Verein sind Menschen am Werk, die das Zepter selbst in die Hand nehmen. Sie sind aktiv, Sie unterstützen einander und helfen sich selbst. Setzen wir nach dem Vorbild der Germania-Gründer ganz auf unsere Gestaltungskraft, dann können wir nach Ex-Bundespräsident Roman Herzog sagen: ‚Die besten Jahre liegen noch vor uns.‘“

In seiner „Jungfernrede“ als frisch gewählter Aldenhovener Bürgermeister sprach Ralf Claßen von „Spielern, Freunden und Angehörigen“, die „eine sportliche Gemeinschaft über viele Jahrzehnte gebildet haben.“ Zusammenhalt und Mannschaftsgefühl sind wichtige Voraussetzungen für den Fortbestand eines Sportvereins. Im Sport und Fußball sieht Claßen auch in Dürboslar einen wichtigen Baustein gemeindlicher Lebensqualität. Sein besonderer Dank galt vor allem den Spielern, Trainern und ehrenamtlichen Funktionären: „Dadurch ist die Germania seit 100 Jahren ein wesentlicher Teil in unserer Gemeinde geworden. Sie erfüllt eine wichtige Aufgabe sowohl im Fußballsport als auch in der Jugendarbeit.“

Dürboslars Ortsbürgermeister Erwin Geisinger sah im 100-jährigen Jubelfest der Germania „eine Erfolgsgeschichte, die sich „von der Vergangenheit bis heute erhalten hat“. Dies sei nur mit besonderem Engagement zu schaffen.

Dr. Stefan Osnabrügge, Vizepräsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein, sprach in seinem Glückwunsch von „einem großen Jubiläum in einer bewährten Tradition“. Er verglich den SV Dürboslar mit dem FC Schalke als einen Sportverein mit lobenswerter Tradition. „Was Sie in 100 Jahren auf die Beine gestellt haben, ist einfach klasse.“ Namens des NRW-Verbandes zeichnete er die Germania mit der Ehrenplakette und entsprechender Urkunde aus.

Vom Kreisfußball-Verband gratulierte Manfred Schultze und würdigte das Germania-Jubiläum als ein Zeichen der sportlichen Tradition, das in der Zukunft auf sportliche Impulse aufbauen kann. Schultze zeichnete Germania-Geschäftsführer Helmut Flecken für eine langjährige Tätigkeit mit der silbernen Verdienstnadel des Verbandes aus.

Als Sprecher des Festausschusses ließ Wolfgang Klems noch einmal die langjährige Geschichte mit vielen Höhepunkten aufleuchten. Er benannte viele Höhepunkte aus der 100-jährigen Geschichte, die in den ersten 30 Jahren auch von zwei Kriegen und deren verheerenden Folgen beeinflusst wurde. Trotzdem gelang es immer wieder, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Es gab aber auch viele sportliche Höhepunkte und gesellschaftliche Ereignisse, die der Germania immer wieder viel Anerkennung brachten. Unvergessen die legendäre Mannschaft der 60er Jahre, die sich lange Zeit erfolgreich behaupten konnte.

Zum Abschluss der Kommersfeier wurden aus der Vielzahl von verdienstvollen Mitglieder insgesamt 30 Jubilare mit Ehrennadeln und der Ernennung zu Ehrenmitgliedern ausgezeichnet.

Am Ende des Jubiläums versammelten sich Germania-Fußballer am Sonntagmorgen zu einem Dankgottesdienst in der St.-Ursula-Pfarrkirche. Danach wurde zu einem Umzug mit nachfolgendem gemütlichem Beisammensein eingeladen.

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