Jülich - Fairplay in Koslar: Freiwillig mit nur neun Spielern

Fairplay in Koslar: Freiwillig mit nur neun Spielern

Von: hfs.
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Jülich. Entscheidend war nicht der 2:1-Sieg für Hans-Willi Kölsch als Trainer des SV Rödingen-Höllen, den seine Mannschaft im B-Liga-Meisterschaftsspiel bei Viktoria Koslar erzielte. „Es war der Sportgeist, den unser Gastgeber gezeigt hat“, lobte Kölsch – er scheidet zum Saisonende nach vierjähriger Tätigkeit bei den Rot-Weißen aus – die Viktoria.

Vorjahresaufsteiger Rödingen-Höllen ist mit Blick auf die Tabelle „durch“, jenseits von Gut und Böse. „Aber wir hätten das Spiel absagen müssen, da wir keine elf Spieler stellen konnten“, erklärte Kölsch nach der Partie. „Die Begegnung hat nur stattgefunden, weil sich Koslar dazu bereit erklärte, ebenfalls nur neun Spieler auflaufen zu lassen.“ Mehr Akteure „hatten wir einfach nicht zur Verfügung“, erklärte der SV-Coach.

So konnte Schiedsrichter Wilhelm Meyer dennoch das Meisterschaftsspiel anpfeifen, in dem Ariel Skonieczka in der 34. Minute den 1:0-Führungstreffer für die Gäste erzielte. „Wir haben natürlich direkt dagegen gehalten, weil wir gewinnen wollten“, berichtete Koslars Obmann Carsten Schepers. Zwar gelang Felix Keppel (68.) der Ausgleich, doch Skonieczka vollendete in der 70. Minute zum 2:1 für Rödingen-Höllen. Dass man in Koslarer Reihen nicht lange debattiert hat, auch nur neun Akteure auflaufen zu lassen, bestätigt Schepers. „Alles andere wäre doch unfair gewesen“, erklärt der Sportler kurz.

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