FairMobil macht Station bei Konfirmanden

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Aldenhoven. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Aldenhoven hatten ökumenischen Besuch: Maren Riegel und Susanne Büdenhölzer-Boms von der katholischen Kolpingjugend waren gekommen, um mit den 20 Jugendlichen im Alter von 14 bis 15 Jahren über das Thema „Fairer“ Handel zu arbeiten.

Der Kirchenkreis Jülich hatte anlässlich seines 175-jährigen Bestehens allen interessierten Gemeinden einen Fair-Trade-Tag spendiert, und nach Schwanenberg war jetzt also Aldenhoven die zweite Gemeinde, die von diesem Angebot Gebrauch machte.

Die Jugendlichen lernten den Produktionsprozess des Kakaos kennen, einschließlich der Rolle von Zwischenhändlern und anderen Profiteuren. Sie erfuhren, welchen Vorteil für die Kakaobauern es bringt, wenn sie ihren Kakao im fairen Handel über Kooperativen verkaufen können. Um das Thema zu veranschaulichen, erstellten die Jugendlichen eine Infotafel und Infoplakate; dort war zu lesen, was fairer Handel ist, woran man fair gehandelte Produkte erkennt, wie es um die Kinderrechte in den Herkunftsländern der Produkte bestellt ist, wie sich das Leben bei uns und in den Entwicklungsländern unterscheidet, und wie beispielsweise der Weg einer Jeans von der Herstellung bis zum Verkauf aussieht.

Sensibilisiert

Und damit es nicht nur bei gedanklicher Arbeit blieb, konnten die Jugendlichen bei einem Geschmackstest erforschen, welche Schokolade besser schmeckt: fair oder nicht fair gehandelte. Die Jugendlichen erfuhren eindringlich: Wir in unserem Land können täglich dazu beitragen, Menschen in den Entwicklungsländern ein menschenwürdigeres Leben zu ermöglichen beim Kauf von alltäglichen Artikeln wie Kakao, Kaffee, Schokolade, Honig, Bonbons, Nugatcreme, Kleidung, Fußbällen und vielen anderen mehr. Die Jugendlichen wurden sensibilisiert für das ganz andere Leben der Menschen in weit entfernten Ländern. Und sie empfanden es ist sicherlich als tolle Idee des Kirchenkreises Jülich, das Thema „Fairer Handel“ in den Kirchengemeinden zu erden.

Das FairMobil selbst ist ein von einem Traktor gezogener Bauwagen, in dem sich Materialien zu verschiedenen Themen unter dem Tenor „Eine Welt Arbeit“ befinden. Durch die Arbeit mit den Materialien, die insbesondere erlebnispädagogische und spielerische Elemente beinhalten, soll zum einen Aufklärungsarbeit und Bewusstseinsbildung geleistet werden. Zum anderen werden aber auch die sozialen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen gestärkt, wie z.B. Toleranz, Zuverlässigkeit und Eigen- und Fremdverantwortung. Somit leistet das FairMobil einen Beitrag zu einer altersentsprechenden Entwicklung der Schüler/innen und bildet eine Abwechslung zum gewohnten Schulalltag. Weitere Informationen: www.kolpingjugend-dv-aachen.de/de/orientierungstage

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