Fahrradbörse: Schauen, prüfen, handeln, kaufen

Von: brit
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Kritisch wird hier so mancher Drahtesel unter die Lupe genommen und auf funktionierende Kette, Pedale und korrekte Beleuchtung geprüft, bevor er den Besitzer wechselt. Foto: B. Sylvester

Koslar. Es duftet nach Waffeln und frisch aufgebrühtem Kaffee, in langer Schlange säumen geparkte Autos die Straßen – ein wenig herrscht Volksfeststimmung rund um den Verkehrsübungspark in Koslar. Die zweimal jährlich stattfindende Fahrradbörse der Verkehrswacht Jülich erweist sich einmal mehr als echter Publikumsmagnet.

Bereits um kurz nach elf Uhr haben die Veranstalter weit über 1000 Besucher gezählt. Um exakt zu sein: Um 11.10 Uhr sind es 1363 Käufer, Verkäufer und schlichtweg Neugierige, die den Platz betreten haben. Und der Besucherzustrom reißt nicht ab, viele von ihnen haben Räder dabei. Entsprechend umfangreich ist das Angebot. Kinderfahrräder in allen Größen und Farben dominieren zwar das Bild, aber auch größere Radler finden das eine oder andere Schnäppchen. Vom eher klapprigen, von Roststellen gezierten Drahtesel über sportliche, gut erhaltene Mountainbikes bis hin zum liebevoll gepflegten Oldtimer reicht die Palette. Sogar Inline-Skates, Spieltraktoren oder Bagger, Fahrradhelme und anderes Zubehör wie zum Beispiel Schlösser finden sich auf der Börse.

Auf dem ein wenig abseits gelegenen Parcours drehen Kaufinteressenten Proberunden, jedes Fundstück wird kritisch beäugt. Handeln ist üblich, die meisten Verkäufer sind darauf eingestellt und bieten einen Preis auf Verhandlungsbasis an. Standgebühren müssen die Fahrradverkäufer übrigens nicht zahlen, wer mag, zahlt der Verkehrswacht nach erfolgreich abgeschlossenem Handel eine Spende.

Einige Polizisten waren ebenfalls auf der 46. Fahrradbörse unterwegs. Allerdings nicht, um potentielle Langfinger abzuschrecken. An zwei Ständen codierten die Beamten wie seit Jahren die frisch erworbenen Räder bzw. boten als besonderen Service Informationen rund um so genannte Kinder-Rückhaltesysteme, sprich Kindersitze fürs Auto, an. Sicherlich ein Nischen-Angebot, wie die Polizisten verrieten, aber: „Die Leute sprechen uns gezielt an, rund 25 Interessierte kommen immer.“

Ebenfalls Informationen im Gepäck hatten die Aktiven von „Radeln macht Schule“, die mit möglichst vielen gefahrenen Kilometern den Förderverein der Grundschule Jülich-West unterstützen wollen und die Gelegenheit nutzten, ihre Flugblätter unter die Leute zu bringen.

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