Jülich - Erste Töne auf dem Instrument

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Erste Töne auf dem Instrument

Von: brit
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Eine kleine Erklärung vom Musiklehrer zwischendurch, und dann durfte weiter gespielt werden. Zahlreiche Eltern hörten interessiert zu. Foto: B. Sylvester

Jülich. Die Sonne scheint, es ist beinahe sommerlich warm – was machen Jülicher an solch einem traumhaften Sonntag im März? Keine Frage, zumindest wer noch recht kleine Kinder hat, hatte am vergangenen Wochenende ein Ziel: Den Tag der offenen Tür in der Musikschule. Von 15 bis 18 Uhr öffnete die Bildungseinrichtung ihre Türen an der Schirmerstraße für Schüler, Eltern und alle Interessierten.

Seit Jahren etabliert, lohnt sich das Öffnen der Tür für die Musikschule dennoch immer wieder aufs Neue, weiß der stellvertretende Leiter, Wolfgang Riedel: „Wir bekommen über diesen Tag immer wieder Anmeldungen. Es ist jedes Jahr ein voller Erfolg.“ Allerdings erwies sich dieses Mal das ungewöhnlich schöne Wetter als gelindes Handicap. Das übliche Gedränge auf den Fluren hielt sich in Grenzen, und auch der Andrang in der gut bestückten Cafeteria war überschaubarer als sonst. Dennoch, der Besucherstrom nahm kein Ende, zahlreiche Eltern mit ihren Sprösslingen im Schlepptau riskierten einen neugierigen Blick in die vielen Räume.

Hier stellten die Lehrer der Musikschule das breite Angebot vor: Ob Blockflöte, Oboe oder Geige, beinahe in jedem Raum versuchte ein künftiger Musikschüler seinem Lieblingsinstrument erste Töne zu entlocken.

Almuth Müller etwa, Lehrerin für Blockflöte, hatte eine ganze Gruppe Kinder um sich versammelt. Mithilfe einer kindgerechten Geschichte über Enten, Schwäne, einen Storch und einen Hahn zeigte die Pädagogin den Kleinen, wie und vor allem welche unterschiedlichen Töne dem beliebten Blasinstrument zu entlocken sind.

Der diesjährige Tag der offenen Tür war der letzte am altbekannten Ort. Nach den Sommerferien findet die Musikschule im Schulzentrum an der Linnicher Straße ihr neues Zuhause. Auf zwei Fluren darf sich die Einrichtung ausbreiten.

Riedel sieht den Umzug mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen: „Wir bekommen tolle neue Räumlichkeiten, und in gewisser Weise freue ich mich darauf, dort von vorne anzufangen.“ Doch wäre er ebenso gerne im alten Gebäude an der Schirmerstraße geblieben, auch wenn dieses sicherlich eine Sanierung benötigt hätte.

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