Erste Ausstellung: 25 Krippen in Lich-Steinstraß

Von: jago
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Wie der zweijährige Marius ließen sich viele Kinder von ihren Eltern die Krippen und die Weihnachtsgeschichte erklären, die in der 1. Krippenausstellung in der Pfarrkirche St. Andreas und St. Matthias in Lich-Steinstraß zu sehen war. Foto: Jagodzinska

Lich-Steinstraß. Schon seit vielen Jahren bauen Peter Wilden, Wilfried Mischke, Matthias Ingermann und Paul Schnitzler zur Adventszeit in der heimatlichen Wohnung ihre Krippen auf. Aus der lieb gewordenen Tradition hat sich dann der Gedanke entwickelt, dem Beispiel befreundeter Vereine nachzueifern und eine Krippenausstellung zu organisieren.

Am dritten Adventswochenende war es dann so weit, im Vorraum der Pfarrkirche St. Andreas und Matthias hatten die Mitglieder des Kirchenrates 25 Krippen liebevoll aufgebaut.

Zur Vielfalt beigetragen haben Krippenfreunde aus beispielsweise Arnoldsweiler, Düren oder Monschau. Die in verschiedenen Stilrichtungen gebastelten Nachbildungen des Stalls von Bethlehem, der im Original wahrscheinlich in einen Felsen gehauen war, zeigten die Geburt Jesu in fantasievollen Anordnungen.

Schon am Eröffnungssamstag nahmen sich viele Besucher die Zeit, mit einem Blick in die Ausstellung die vorweihnachtliche Atmosphäre aus sich einwirken zu lassen.

Besonders für Familien mit Kindern war es eine wohltuende Gelegenheit, den Kleinen die Heilsgeschichte der Menschwerdung über die aufgebauten kleinen Landschaften näher zu bringen. Mit strahlenden Augen zeigten die Kinder große Begeisterung für die Figuren, und dabei in erster Linie natürlich für die Tiere, die teils mit täuschend echten Fellimitationen zum Streicheln animierten.

Als möglichen Betrachtungshinweis zur Ausstellung durfte man die Mahnung und Erinnerung von Pastor Paul Cülter in der Messe am Sonntagmorgen verstehen: „Was erwartet uns im Advent? Wir müssen es immer wieder neu entdecken.“

Die Initiatoren der Ausstellung zeigten sich sehr zufrieden mit dem großen Zuspruch. Man hofft, mit der Ausstellung ein wenig dazu beigetragen zu haben, die Augen und Herzen der Gäste für das tatsächliche weihnachtliche Wunder geöffnet zu haben. Eine Neuauflage der Krippenausstellung im nächsten oder übernächsten Dezember ist sehr gut möglich.

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