Jülich - Erhalt der Sales-Kirche ist für das Nordviertel wichtig

Erhalt der Sales-Kirche ist für das Nordviertel wichtig

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Jülich. Der CDU-Ortsverband Jülich-Nord setzt sich nachdrücklich für den Erhalt der Kirche Franz-Sales in der bisherigen Funktion ein.

Die Kirche, so wurde bei einer Diskussion des Vorstandes deutlich, habe für den Jülicher Norden eine besondere Bedeutung und dürfte nicht einfach aus finanziellen Gründen durch das Bistum Aachen aufgegeben oder umfunktioniert werden. Die Christdemokraten erinnerten daran, dass gerade die Franz-Sales-Kirche eine wichtige Rolle für das Gemeindeleben in dem neu entstanden Stadtteil gehabt habe. So habe gerade die Integrationsarbeit in diesem Stadtteil durch die Kirche und ihre Mitarbeiter wesentliche Unterstützung erfahren. „Alle Bewohner fühlen sich dieser Kirche sehr verbunden”, betonte Ortsverbandsvorsitzender Alfred Hermes.

Unbedingt bedenken sollte man zudem, dass dieser Kirche in der Nähe des zentralen Schulstandortes sowie der Altenwohnungen und des Seniorenheimes eine besondere Bedeutung zukäme. Im Übrigen sei das Gebäude barrierefrei und deshalb für Menschen mit Handicap oder ältere Mitbürger sehr gut zugänglich.

Erinnert wurde bei der Diskussion zudem daran, dass die Bewohner des Nordviertels beim Bau der Kirche sowie bei späteren Maßnahmen tief in die eigene Tasche gegriffen hätten und wesentlich zur Finanzierung beispielsweise auch der Orgel beigetragen haben. Dazu Hermes weiter: „Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Kirche, die, um nur ein Beispiel zu nennen, ihre Integrationsaufgabe mehr als erfüllt hat, einfach verkauft wird.” Auch die angedachte Umwandlung in eine spirituelle Jugendbegegnungsstätte könne aufgrund der berechtigten Wünsche der Einwohner nicht mitgetragen werden.

„Die gut besuchten Abendmessen beweisen doch wohl, dass dort das Gemeindeleben noch intakt ist, dann dürfen wir diese Kirche nicht schließen”, stellte Hermes mit Zustimmung seiner Parteifreunde abschließend fest. Diese Haltung sollte gegenüber der Bistumsleitung in Aachen „unmissverständlich” vertreten werden.
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