„English Week” in Realschule „very good”

Von: rb
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englisch week bild
Gemeinsam diskutierten die Schüler mit der Journalistin Maya Wheeler, welche Themen auf die Titelseite kommen und welche Fotos am besten zum jeweiligen Thema passen. Foto: Beyß

Jülich. Es klingelt zur Pause. Alle Schüler der Realschule Jülich verlassen das Gebäude, um zu essen, zu klönen und die Sonne zu genießen - fast alle. Denn im oberen Stockwerk der Lehranstalt geht es während dessen nämlich hoch her.

Welche Themen sollen auf die Titelseite? Welches Foto ist besser? Wie beginne ich einen Artikel? Fragen über Fragen, die im Laufe des Tages alle beantwortet werden - von der Fachfrau Maya Wheeler.

Die internationale Journalistin aus England betreute den Media-Workshop im Rahmen der ersten „English Week” der Realschule, bei dem die Schüler am Ende der Woche eine eigene Zeitung erstellten. Wheeler gehört zum Team von Margaret Flynn, die gemeinsam mit der Englischlehrerin Andrea Meskouris diese Woche organisierte. Ihre Organisation „ACE Learning Curves” stellte die Lehrer zur Verfügung, die eigens dafür nach Deutschland reisten.

Die 14 Schüler, die sich im Vorfeld für den Media-Workshop meldeten, wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Auf dem Programm stand zunächst ein „Ice Breaker”, wie Maya Wheeler es nannte. „Da die Schüler im Workshop auf gute Teamarbeit angewiesen waren, sollten sie sich zunächst näher kennenlernen.” (Aus dem Englischen übersetzt.) Anschließend ging es in die theoretische Textanalyse. Um selbst eine Zeitung zu erstellen, brauchten die Hobby-Journalisten schließlich das nötige Basiswissen.

Nachdem die Gruppe genügend eigene Themen gesammelt hatte, schickte die Profi-Journalistin ihre Schützling mit Aufnahmegerät und einer guten Portion Neugier in die Stadt. Dort sammelten die Schüler Informationen, interviewten Geschäfts- und Privatleute und machten passende Fotos.

So befragten sie zum Beispiel Besucher des Brückenkopfparks oder Jülicher Jugendliche. Auch Jülicher Firmen, die die English Week finanziell unterstützen, bekamen einen Platz im Blatt.

Natürlich liefen die Gespräche in- und außerhalb der Schule weitestgehend auf Englisch, schließlich stand nicht nur die journalistische Arbeit, sondern auch die sprachliche Entwicklung der Schüler im Mittelpunkt des Workshops. Im Computerraum der Realschule verfassten die Teilnehmer ihre Artikel, die Maya Wheeler kurz korrigierte. Beide Gruppen trugen am Ende des Workshops ihre Ergebnisse zusammen und planten ihre Zeitung. Dabei stand die Journalistin den Nachwuchs-Redakteuren zur Seite.

An einem „Dummy” an der Wand wurden Artikel, Bilder und Überschriften probeweise angeheftet, bevor die endgültigen DIN-A3 Seiten kopiert wurden.

Natürlich bekam jeder der Teilnehmer ein eigenes Exemplar. Zudem verkaufte die „Redaktion” einige Ausgaben bei der abendlichen Abschlussveranstaltung und in der Schule. Jeden Tag füllten die Schüler einen Evaluationsbogen aus, in dem sie die Arbeit der Lehrerin und innerhalb der Gruppe bewerten konnten.

Glaubt man den Ergebnissen, war der Media-Workshop ein voller Erfolg, denn meistens landete das Kreuz im Kasten für „Excellent” oder „Very Good”.
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