Aldenhoven - Ende der diesjährigen Pilgerfahrt

Ende der diesjährigen Pilgerfahrt

Von: gre
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Zusammen mit den Pilgern trug Pfarrer Lothar Tillmann das Gnadenbild von der Kapelle zum Hauptaltar in die Kirche. Foto: Greven

Aldenhoven. Das Pilgern ist wieder „in”. Die Marienwallfahrt nach Aldenhoven hat einen Aufschwung erlebt. Dieses Fazit lässt sich nach dem Abschluss der drei Oktaven des Jahres 2010 ziehen.

Die Hauptoktav „Maria Geburt” ging mit einem Festhochamt zu Ende, zu dem viele Pilgergruppen aus der näheren und weiteren Umgebung erschienen waren, viele sogar zu Fuß. „Gegen 6 Uhr sind wir losgezogen”, so Herzogenraths ehemaliger Bürgermeister Zimmermann. Sie waren unterwegs mit der Blaskapelle „Harmonie”.

Nicht viel näher hatten es die Pilger aus Güsten und Welldorf und aus dem Linnicher Raum. Zusammen mit ihrem Pfarrer Dr. Jöcken waren große Gruppen aus Selgersdorf, Kirchberg, Koslar und Bourheim an diesem Sonntagmorgen erschienen. Jede dieser Gruppen war beim Eintreffen mit Glockenklang begrüßt worden.

Mit Musikbegleitung „Großer Gott wir loben Dich” zogen sie in die Kirche ein, am Ende der Prozession Pfarrer Lothar Tillmann mit dem Gnadenbild, das zu diesem Schlussgottesdienst von der Gnadenkapelle an den Hauptaltar wechselte.

„Mit einer Sehnsucht im Herzen sind wir auf dem Weg zu Dir”, sagte Pfarrer Tillmann in seiner Begrüßungsansprache. Das Magnifikat aus dem Lukas-Evangelium und dessen prophetische Aussage „Von nun an werden dich selig preisen alle Geschlechter” war das Thema der Festpredigt, die der ehemalige Pfarrer von Kornelimünster, Manfred Müller, hielt.

Diesen Satz bezeichnete er als die Grundlage der Marienverehrung. „Unser Ja zu Gott ist gleichzeitig auch ein Ja zu Maria und ist Bestandteil einer tiefen Glaubensverehrung.” Die Menschen vertrauen sich der mütterlichen Fürsorge Mariens an, insbesondere seitdem ihr durch das Zweite Vatikanische Konzil der Titel „Mutter der Kirche” verliehen worden sei.

Mit einigen Chorgesängen, darunter „Bless the Lord”, „Ave Regina” und „Erquicke mich”, brachte der Projektchor unter Michael Mohr das Festhochamt „zum Klingen”, wie Pfarrer Tillmann abschließend in seines Dankesworten treffend zum Ausdruck brachte. Alle seine Dankesworte wurden mit viel Beifall bedacht.
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