Barmen - Eine Zeitreise durch die Dorfgeschichte

Eine Zeitreise durch die Dorfgeschichte

Von: jago
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100 Jahre Mai-Club Barmen: Thomas Muckenheim (r.), Vorsitzender Eike Vomberg (2.v.r.) und Marcus Dohmen (l.) überreichten dem freudig überraschten Alexander Holz (2.v.l.), Autor der Vereinschronik, ein in Leder gebundenes Exemplar als Dank für die in ungezählten Arbeitsstunden erbrachte Leistung. Foto: Jagodzinska

Barmen. „Wir wollen Geschichte nicht nur dokumentieren, sondern sie auch erzählen und lebendig werden lassen”, betonte Festausschussmitglied Thomas Muckenheim bei der Feierstunde zum 100-jährigen Bestehen des ursprünglich aus dem Junggesellenverein hervorgegangenen „Mai-Club Barmen”.

Nicht erst seit Aufnahme der Planungen zu den Feierlichkeiten vor etwa einem Jahr strebt der Verein den Dialog der Generationen an. Als dahinter stehende Philosophie ist man bestrebt, sich Neuem zu öffnen und gleichzeitig alte Traditionen zu wahren, wobei diese sich nicht ausschließlich auf die Ausrichtung der Dorfkirmes beziehen. Zum Jubiläum wartete der Verein mit zwei herausragenden Projekten auf.

Die Errichtung des „Kulturhistorischen Pfads” mit zehn Meilensteinen, der zu einer Zeitreise durch die Dorfgeschichte animiert, wurde durch die Unterstützung der Kreiskulturstiftung und den unermüdlichen Einsatz vieler Helfer ermöglicht. Erfreut stellte Muckenheim fest: „Erste Beobachtungen von heute morgen kurz nach dem Aufstellen lassen bereits erkennen, dass das Konzept aufgegangen ist. Überall sammelten sich interessiert diskutierende Grüppchen um die Säulen.”

Als zweiter Höhepunkt wurde eine Vereinschronik vorgestellt, die keine Wünsche offen lässt. Autor Alexander Holz erläuterte die Hintergründe: „Wir möchten uns auch an die Personen erinnern, die über 100 Jahre unser Maibrauchtum und damit unser Dorf geprägt haben.”

Schirmherr Wolfgang Spelthahn würdigte die Einmaligkeit des Pfades und verteilte ein „Riesenkompliment, dass ehrenamtlich eine derartige Chronik erstellt wurde.” Sein besonderes Lob galt dem Mut und dem Selbstvertrauen, das erkennbar sei in der Wahl der Bezeichnung Meilensteine. „Wenn man so lebendig feiern kann, das zeigt, dass der Maiclub in der Mitte der Dorfgemeinschaft steht”, deutete der Landrat die große Teilnahme der Mitbewohner an der Feier im Schützenheim. Als Gast bereicherte Guido von Büren das Geschehen mit einem Vortrag über das Maibrauchtum im Jülicher Land. Im Anschluss begab sich die Feiergemeinde auf eine erste Erkundungstour über den sehenswerten Kulturpfad.
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