Aldenhoven - Eine besondere Beziehung zur Muttergottes

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Eine besondere Beziehung zur Muttergottes

Von: zts
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25 Jahre Maiandachten in St. Martinus Aldenhoven: Mit einer alten Marienstatue blickt Sybille Frauenrath zurück auf eine erfüllte Zeit der besonderen Marienverehrung. Foto: Zantis

Aldenhoven. Für die Aldenhovenerin Sybille Frauenrath ist die Marienverehrung zu einem besonderen Lebensinhalt geworden. Neben vielen privat organisierten Wallfahrten unter anderem nach Lourdes und Kevelaer hat sie sich seit vielen Jahren auch in ihrem Heimatort die Verehrung der Muttergottes eingesetzt.

Dazu gehört ihr Engagement für die jährlichen Maiandachten, die Sybille Frauenrath mit großem Einsatz organisiert. Sie kann in diesem Jahr auf 25 Jahre Mitarbeit an der Organisation der Maiandachten in der St.-Martinus-Pfarre Aldenhoven zurückblicken.

Es war im Jahr 1988, als die Kirchenvorstandsmitglieder Danneck und Niwa mit der Anregung, dass man in Aldenhoven wieder einmal Maiandachten organisieren müsste bei Sybille Frauenrath einen besonderen Impuls auslösten. In den Anfangsjahren fanden jeweils vier Gebetsstunden in der Krypta statt. Mit den sich steigernden Besucherzahlen – auch aus den benachbarten Pfarreien – musste die Maiandachten in den großen Kirchenraum verlegt.

Dankbar erinnert sich Sybille Frauenrath auch an die bereitwilligen Unterstützungen von Pfarrer Rainer Müsers, die große Hilfestellung von Pfarrer Wilhelm Maqua aus Niedermerz sowie die begleitende Fürsorge von Pfarrer Tillmann und Pfarradministrator Alfred Bergrath. Nicht zu vergessen sind auch die entgegenkommenden Dienste durch Küsterin Plewnia und Matthias Ritz.

Auch die musikalische Unterstützung von Organist Josef Meurer, das besondere Engagement von Frank Müller, Christa Riesler, der Sängerin Helene Schillings und der bereitwillige Beistand von Organist Frank Grobusch haben in ihren Erinnerungen an die vergangenen 25 Jahre einen besonderen Platz.

In den jüngsten Jahren freut sich die Maiandacht-Organisatorin über das Engagement von Organist Michael Mohr und die Mitwirkung des Kinder- und Jugendchores unter der Leitung von Susanne von Eisern. Geradezu bescheiden wertet Sybille Frauenrath dabei ihren Einsatz für die Maiandachten, denn alle Gebetstexte, alle Betrachtungen und die Liederauswahl stellt sie in jedem Jahr neu zu einer Textvorlage zusammen.

Neuer Standort

Zweimal hat sich die engagierte Marienverehrerin auch für wertvolle Marienstatuen in Aldenhoven engagiert. Als mit der Renovierung am Alten Turm auch die Madonna im Außenfenster entfernt wurde, hat sich sie sich in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Gemeindedirektor Hermann Goertz für einen neuen Standort am Ludwig-Gall-Haus eingesetzt. Damit verbunden war auch eine umfangreiche Sammelaktion zur Finanzierung für eine notwendige Restaurierung der wertvollen Statue.

Eine weitere Marienstatue, die einmal als krönenden Abschluss den „Bitter-Leiden-Altar“ in der alten Kirche schmückte, konnte auf Initiative von Sybille Frauenrath ebenfalls gerettet werden. In mühseliger Kleinarbeit mit Unterstützung von Schreinermeister Bernhard Reuter (Dürboslar) wurde die Figur gereinigt und restauriert. Ersten Schätzungen zufolge stammt der Altar aus der Zeit um 1510.

Zu den diesjährigen Maiandachten des „silbernen Jubiläumsjahres“ wird für den 7., 14., 21. und 28. Mai eingeladen. Musikalisch engagieren sich hierzu wiederum der Kinder- und Jugendchor mit Leiterin Susanne von Eisern sowie der Organist Frank Grobusch.

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