Eine Anwältin der Menschenrechte

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Gedankenaustausch im Sophienho
Gedankenaustausch im Sophienhof: Prof. Herta Däubler-Gmelin, Bürgermeister Hermann Heuser und Geschäftsführerin Gerda Graf (r.).

Niederzier. Den Kontakt zur Basis hat Herta Däubler-Gmelin immer gepflegt. Daran hat sich auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag, dem sie von 1972 bis 2009 angehörte, nichts geändert.

Dies unterstrich die ehemalige Bundesjustizministerin (1998 bis 2002) jetzt mit einem gut vierstündigen Besuch in der Wohnanlage Sophienhof in Niederzier.

Auch dort standen „Menschenwürde und Menschenrechte”, zentrale Themen im Lebenslauf der Juristin und SPD-Politikerin, im Mittelpunkt der Gespräche mit Mitarbeitern, an der Spitze Geschäftsführerin Gerda Graf. Natürlich galt das Augenmerk der Schirmherrin des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes auch Bewohnern und Patienten.

Erklärter Wunsch

Der Besuch im Sophienhof war erklärter Wunsch der Ex-Ministerin, die Sophienhof-Geschäftsführerin Gerda Graf seit vielen Jahren aus der gemeinsamen Arbeit in der Hospizbewegung kennt und die Arbeit der Niederziererin sehr schätzt.

Im Wintersemester 2011/2012 hat Herta Däubler-Gmelin die Hemmerle-Professur des Instituts für katholische Theologie an der RWTH Aachen übernommen. Der Abstecher nach Niederzier war seitdem - im Wortsinn - naheliegend.

Gerade weil der Umgang mit sterbenskranken Menschen ein hohes Maß an Sensibilität, Einfühlungsvermögen und Verantwortung erfordert, setzt sich Herta Däubler-Gmelin um der guten Sache und der wichtigen Ziele Willen seit vielen Jahren auch über Parteigrenzen hinweg für Gesprächskreise und Gedankenaustausch mit anderen Verantwortungsträgern ein.

Wichtige Ziele sind es, Ehrenamtler für die Aufgaben im Umgang mit Sterbenskranken zu befähigen, aber auch eine rechtlich optimale Basis für alle Beteiligten in diesem Lebensabschnitt zu schaffen.

Die Besucherin nutzte im Sophienhof auch die Gelegenheit zu Gesprächen mit dem Bürgermeister der Gemeinde Niederzier, Hermann Heuser, sowie dem Vorsitzenden der Hospizbewegung Düren-Jülich, Dr. Martin Franke.
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