Aldenhoven - Einbruchserie hält die Polizei in Atem

Einbruchserie hält die Polizei in Atem

Von: red/pol
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Polizei Blaulicht Symbolfoto
Mit Blaulicht zum Einsatz: Streifenwagen der Polizei. Symbol-Foto: dpa

Aldenhoven. Ein gestohlener und anschließend schwer beschädigt aufgefundener Lastwagen, ein Einbruch in einem Kieswerk sowie ein ausgeräumtes Bürgerhaus sind die Bilanz von größeren Verbrechen in dieser Woche auf dem Aldenhovener Gemeindegebiet. Die Polizei ermittelt und bittet um die Mithilfe der Bevölkerung.

16 Getränkekisten mit Bier- und Limonade, einen Bohrhammer, eine Stereoanlage, ein Mischpult, ein Receiver, Lautsprecher, ein Beamer und eine Küchenmaschine - so liest sich die Liste der Gegenstände, die unbekannte Täter in der Zeit zwischen Montagmittag und Mittwochmorgen aus dem Bürgerhaus „Am Weidberg“ gestohlen haben.

Die Polizei vermutet mehrere Täter, die ein Fenster des ehemaligen Schulgebäudes eingeschlagen und diese Einstiegsmöglichkeit auch als Weg für den Abtransport des Diebesgutes genutzt haben. Die Spuren weisen darauf hin, dass die Einbrecher ihre Beute mit einem Fahrzeug abtransportiert haben.

Ob ein Zusammenhang zum Diebstahl eines Lastwagens vom Gelände eines Bauunternehmens in der Industriestraße besteht, ist derzeit unklar. Dort hatten bisher unbekannte Täter in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zugeschlagen und neben dem Lastwagen eine Rüttelplattenmaschine erbeutet, die sich auf der Ladefläche befand.

Spaziergänger haben den Lastwagen und die Maschine am Mittwochmorgen am Rande eines Feldweges zwischen Aldenhoven und dem Tagebau gefunden. Den Lastwagen hatten die Täter offenbar vorsätzlich von der Fahrbahn abkommen lassen und dabei schwer beschädigt. Die Scheiben waren eingeschlagen und das Radio entwendet worden.

Der dritte Tatort war ein Kieswerk auf Gemeindegebiet in der Nähe der Landstraße 228. Dort hatten Täter in der Nacht zum Mittwoch den Maschendrahtzaun durchtrennt und waren mit einem Kraftfahrzeug vorgefahren. Der Versuch, ein massives Fenstergitter am Bürogebäude mit Hilfe einer Stahlkette in Kombination mit dem Fahrzeug herauszureißen, hatte jedoch nicht funktioniert.

Offenbar hatten die Antriebsräder durchgedreht, sodass das Unterfangen scheiterte. Dann, so die Spurenlage, hatten sie sich auch noch auf dem Betriebsgelände komplett festgefahren. Kurzum brachen sie einen Radlader auf, mit dessen Hilfe sie das Tatfahrzeug frei bekamen und flüchteten.

Die Ermittlungen der Polizei dauern derzeit an. Die Polizei sucht Zeugen, denen an oder rings um die Tatorte Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sein könnten. Die Einsatzleitstelle ist unter der Rufnummer 02421/9496425 erreichbar.

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