Jülich - Ein neuer Platz für die Mauer

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Ein neuer Platz für die Mauer

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Zwischen Kiosk und Toiletten am Rande des Schlossplatzes kommt das Teilstück der Berliner Mauer nicht richtig zur Geltung. Deshalb fordert die Junge Union, das „eindrucksvolle Zeitzeugnis” an einen neuen Standort zu versetzten. Foto: Gottfroh

Jülich. Wie versteckt man ein tonnenschweres und meterhohes Teilstück der Berliner Mauer wohl am besten? Stellt man dieses Stück deutscher Zeitgeschichte zwischen einem Kiosk und öffentlichen Toiletten auf, dann kann man sicher sein, dass es kaum Beachtung findet.

Das finden zumindest die Mitglieder der Jungen Union im Stadtverband Jülich. In einer Beschwerde an den Bürgerausschuss kritisiert die Junge Union, dass das Mauerstück, eine Leihgabe Hans August Schüsslers an die Stadt, zwar auf dem Schlossplatz untergebracht ist, aber sehr unvorteilhaft in der Nähe der Stillen Örtchen.

„Das Teilstück der Berliner Mauer ist ein eindrucksvolles Zeugnis der deutschen Geschichte und sollte im Stadtbild besser zur Geltung kommen”, erklärte Marco Johnen, Vorsitzender der JU den Mitgliedern des Bürgerausschusses in der jüngsten Sitzung. Auch das Fehlen einer Hinweistafel ruft Kritik bei den Mitgliedern der JU hervor.
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