Jülich - Ein furchtbares Jahr für Ackerbauern im Jülicher Land

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Ein furchtbares Jahr für Ackerbauern im Jülicher Land

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Jede regenfreie Stunde hat er genutzt: Heinz-Willi Breuer leert den Korntank seines Mähdreschers. Foto: gep

Jülich. Für die Ackerbauern im Jülicher Land war es bisher ein furchtbares Jahr. Regenfronten am laufenden Band behinderten die Ernte. Jetzt endlich ist die Getreideernte eingefahren. Ein langer Winter, ein kaltes Frühjahr und ein feuchter Frühsommer, so ein Landwirt aus Koslar, haben den Aufwuchs der Feldfrüchte verlangsamt und die Ernte erschwert.

Den Mindereertrag beim Weizen auf „unseren Böden” beziffert er auf 10 bis 15 Prozent. Jörg Klingenmaier, Landwirtschaftskammer-Berater für Acker- und Pflanzenbau in Düren, schätzt den diesjährigen Weizen-Ertrag auf guten Böden und bei früher Aussaat auf gut neun Tonnen, auf sandigen Böden seien es nur sechs Tonnen.

Bedingt durch Wassermangel und Hitzestress sei der Weizen „notreif” gewesen, so ein Schleidener Landwirt.

„Ganz kritisch” ist die Lage an der Kartoffel-Front, sagt Kammer-berater Klingenmaier. Es gebe Ernteeinbußen von 30 Prozent. Die Knollen seien „zu klein”. Und einige Sorten würden „kindeln”. Dann treibt die Endknospe der Knolle noch einmal aus.
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