Titz - DRK-Ortsvereine Titz und Linnich bedanken sich bei Blutspendern

DRK-Ortsvereine Titz und Linnich bedanken sich bei Blutspendern

Von: Silvia Jagodzinska
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Langjährige Blutspender wurden im Titzer Rathaus geehrt. Foto: Jagodzinska

Titz. „Das Wenige, das man tun kann, ist viel“ – so zitierte Michael Reitz vom Deutschen Roten Kreuz den Arzt und Theologen Albert Schweitzer und fügte hinzu: „Wir sind dort, wo die Menschen sind, brauchen aber Ihre Hilfe.“

Ort der Blutspenderehrung war nach längerer Abstinenz wieder das Titzer Rathaus, wie zu der Zeit, als Titz noch eigenständiger DRK-Ortsverein war. Gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Frantzen ehrte Reitz Titzer Blutspender, die inzwischen mit Linnich in einem Ortsverein zusammengeschlossen sind. Im vergangenen Jahr feierte das DRK sein 150-jähriges Jubiläum. 1863 gründete Henri Dunant nach einer „Idee der Menschlichkeit“ die internationale Hilfsorganisation. „Nur drei Prozent der Bevölkerung spenden Blut, 97 Prozent verlassen sich darauf, dass die anderen Blut spenden.“

Dies war nur eine von vielen Tatsachen rund um die Blutspende, die den vielen zu Ehrenden vorgetragen wurden. So beliefert das DRK Krankenhäuser und Kliniken mit Dreiviertel der benötigten Blutmenge. Unfallopfer sind indes nur sechs Prozent der Patienten, die von der Spende profitieren. Der kompakte Kurzfilm „Der Weg des Blutes“ klärte auf über Tätigkeitsfelder wie das Zentrallabor des Blutspendedienstes West, in dem täglich 18000 mit Blut gefüllte Röhrchen landen.

Eine Zentrifuge trennt Blutplättchen, Plasma und Zellen voneinander, denn nicht jeder Patient braucht alle Bestandteile. Im Film nicht fehlen durften Vorbilder wie Rockbands, die etwa in lockerer Atmosphäre in einem Hardrockcafé zur Blutspende aufspielen, und geheilte Patienten. Ein Beispiel ist Isabella Tangelder, die dem Betrachter direkt ins Gesicht blickte und betonte: „Dank Ihrer Spende habe ich die Leukämie überlebt.“ Kurzum, der Film lud ein, einer der Helden des Alltags zu werden und Leben zu retten. Worte des Dankes an alle Blutspender und ehrenamtlichen Helfer folgten. Frantzen, der inzwischen selbst regelmäßig zum Aderlass geht, fand ebenso Worte des Lobes für die „optimalen Rahmenbedingungen“ in der Aula der zukünftigen Primusschule.

Im Rahmen dieser besonderen Feierstunde mit anschließendem Büffet wurden auch zehnmalige Spender geehrt, was „normalerweise nicht mehr vorgesehen ist“.

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