Drehleiter aus Jülich bei Nachbarn gefragt

Von: ma.ho.
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Im Rahmen der Jahreshauptversa
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Löschzuges 1 (Stadtmitte) der Freiwilligen Feuerwehr Jülich standen auch zahlreiche Ehrungen und Beförderungen auf dem Programm.

Jülich. Das vergangene Jahr gestaltete sich für die Freiwillige Feuerwehr Jülich - nach den Stürmen und Unwettern der Jahre zuvor - wieder einmal als recht „normal”.

Rund 320 Mal rückten die Wehrleute zu Einsätzen aus. Brandinspektor Swen Henseler berichtete mit Zahlen und Fakten über das Einsatzspektrum des letzten Jahres. So wurde die Feuerwehr unter anderem zu 81 Bränden gerufen, darunter 41 Kleinbrände, 21 Mittelbrände, zwei Großbrände, 17 Fahrzeugbrände und ein Kaminbrand. Außerdem war der Einsatz der Retter bei 74 Technischen Hilfeleistungen, 17 Personen hinter Tür, zehn Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen und 22 Ölspuren notwendig.

Die Drehleiter fuhr neben den lokalen Einsätzen auch noch 25 Mal zur überörtlichen Hilfeleistung und 21 Mal zur Unterstützung des Rettungsdienstes raus. 39 Brandmeldealarme riefen die Kameraden auf den Plan und es gab 18 generelle Fehlalarme. Henseler dankte den Kameradinnen und Kameraden für ihre Bereitschaft und die geleistete Arbeit. Der Löschzug 1 - Stadtmitte - zählt zurzeit 68 aktive Kameraden, zehn Wehrleute in der Ehrenabteilung sowie neun aktive Mitglieder in der Jugendfeuerwehr.

Der Ausbildungsstand des Löschzuges 1 - Stadtmitte - liegt auf einem hohen Niveau und weist 34 Atemschutzgeräteträger, acht Atemschutzgerätewarte, 20 Maschinisten für Löschfahrzeuge, 18 Drehleitermaschinisten, sieben Fachleute für Strahlenschutz, 18 Spezialkräfte für gefährliche Stoffe und Güter, sieben Experten für Technische Hilfe Öl, drei für Technische Hilfe Verkehrsunfall und zehn Technische Hilfe Wald aus.

Weiterhin gibt es fünf Kameraden mit der Ausbildung zum Gerätewart, zwei Ausbilder und einen Brandschutztechniker. Wehrführer und Stadtbrandinspektor Udo Diß dankte ebenfalls den Wehrleuten für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Bevölkerung. Ein ganz besonderer Dank ging an Rat und Verwaltung der Stadt Jülich, die trotz der schwierigen Haushaltslage immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr zeigte und „hoffentlich auch weiter zeigen wird”, erklärte Diß.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung standen Beförderungen und Ehrungen auf dem Programm. So hatte der Wehrführer die ehrenvolle Aufgabe, Irina Günzel und Sarah Muswyk zu Feuerwehrfrauen und Andre Abels, Martin Buchkremmer und Markus Simons zu Feuerwehrmännern zu ernennen. Swen Henseler ehrte die Kameraden Erik Dreßen (5 Jahre), Günther Scholz (10), Guido Korte (20), Markus Weber und Alain Bouzgarrou (beide 25), Helmut Brodach (30), Peter Berg, Reiner Dolgener und Robert Kraus (alle drei 35) sowie Rolf Hennes, Rolf Lohbeck und Detlef von Steinmetz (alle drei 40 Jahre) für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr.
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