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Doppelschlag soll Ambitionen untermauern

Von: Jörg Sauer
Letzte Aktualisierung:
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Ricardo Walther ist bei den Plänen zum Aufstieg ins Oberhaus eine feste Größe. Gegen Borsum misst ihm sein Trainer im Schlüsselspiel gegen Jakob Asmussen eine entscheidende Rolle bei. Foto: Król

Jülich. Mittlerweile hat es sich weit herum gesprochen: Der TTC Indeland Jülich will zurück in die erste Bundesliga. Der wirtschaftliche Weg dorthin soll in den nächsten Wochen geebnet werden, die sportlichen Weichen stellen sich allerdings schon am kommenden Wochenende.

Der TTC hat zwei Gegner vor der Brust, die dringend Punkte benötigen und die die Jülicher gerne auf einen Irrpfad schicken würden.

Doch die Absichten der Gegner haben beim höchst entschlossenen TTC-Sextett nachrangige Priorität. „Wir wollen gewinnen! Der Vorstand, der Trainer, die Spieler und ich haben die erste Liga im Visier. Wir brauchen die Punkte damit wir möglichst schnell Planungssicherheit bekommen”, tönte Boss Arnold Beginn.

Am Donnerstag lud TTC-Cheftrainer Johannes Dimmig seine Mannschaft zu sich nach Hause ein um dort ein wenig verspätet bei einem feinen Mahl und prickelnden Getränken die Herbstmeisterschaft zu feiern. „Wir haben ein tolles Team, und wir haben uns noch einmal für die Rückrunde eingeschworen. Und wir wollen alle am Ende der Saison die Liga als Sieger abschließen”, erzählte Dimmig.

Und die Tatsache, dass alle Spieler an einem Strang ziehen, ist in der zweiten Bundesliga bei einem derartigen Unterfangen höchst selten, schließlich wird der TTC im Falle des Aufstiegs mindestens vier der sechs Spieler abgeben müssen um stärkere Profis zu verpflichten.

Ein heißer Kandidat für die erste Liga ist jedoch Ricardo Walther, der am Samstag in Borsum in einem vermeintlichen Schlüsselspiel gegen Jakob Asmussen antreten wird. „Der Skandinavier ist für Ricardo ein sehr unangenehmer Gegner, aber ich messe dieser Begegnung entscheidende Bedeutung zu. Wir hatten zwar das Hinspiel gegen Borsum klar gewonnen, aber anfangs stand die Partie auf Messers Schneide.”

Gut besetzt

Ansonsten ist der TTS Borsum im mittleren Paarkreuz überdurchschnittlich gut besetzt. Noch kurz vor dem Jahreswechsel haben sie mit 9:4 gegen den starken TTC Hagen gewonnen - dies sollte für Indeland Warnung genug sein. Doch Manager Beginn hat ganz andere Sorgen: „Ich hoffe, dass das Wetter einigermaßen mitspielt. Wir haben eine lange Anreise, kehren noch in der Nacht zurück, und Sonntag müssen meine Jungs gegen Hamm ja auch wieder fit sein. Beim Hinspiel waren diese Strapazen für uns von Vorteil, diesmal ist es umgekehrt.”

Am Sonntag, 9. Januar, kommen um 15 Uhr die Kellerkinder vom TTC GW Bad Hamm in die Jülicher Nordhalle. Keine Frage: Im Spiel gegen das Schlusslicht ist der aktuelle Tabellenführer haushoher Favorit. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn beim deutlichen 9:3-Auswärtssieg in der Hinrunde log das Ergebnis massiv. Der TTC musste sechsmal in den fünften Satz und war oft glücklicher Gewinner.

Aber auf Grund der prächtigen Stimmung und der glänzenden Perspektiven schaut Trainer Dimmig äußerst zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben: „Wir haben drei Spiele in zehn Tagen zu absolvieren, und ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass wir alle Spiele gewinnen können und auch gewinnen wollen. Ich bin zwar ein bisschen erkältet, aber wichtig ist, dass meine Spieler topfit sind. Zudem brennen sie auf den Start der Rückrunde. Ich hoffe, dass sich am Donnerstag auf unserer Feier niemand bei mir angesteckt hat.”
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